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Gregor Samsa

Wer die Steilvorlage kommen sieht, darf verwandeln. Denn auf dem dritten Album hat die Band aus New York sich tatsächlich noch mal gewendet und gewandelt
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Wer die Steilvorlage kommen sieht, darf verwandeln. Denn auf dem dritten Album hat die Band aus New York sich tatsächlich noch mal gewendet und gewandelt. Den Wolkenbrüchen aus Gitarren und Drums wurde Lebewohl gesagt, stattdessen wird nun Kammermusik-Minimalismus gepflegt.



Es dominieren klassische Tasteninstrumente (u.a. die seltene Celesta, eine Art Mini-Piano) und gehauchte weibliche Gesänge. Das Klangbild stets aufgeräumt und luftig, die Songs fließen beinahe nahtlos ineinander und verweigern sich der klassischen repetitiven Songstruktur  – treiben lassen statt antreiben heißt wohl die Devise, der sich das Quartett mit seinen zahlreichen Gastmusikern nun verpflichtet, bis sich in Song Nummer acht („First Mile, Last Mile“) dann doch kurz ein paar Gitarren aufbäumen. Etwas forscher formuliert: Klangcollagen für lauschfreudige Entdecker und Indie-Yogis.