×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

ab Donnerstag: Mit dem Kiez auf Du

Reeperbahn Festival 2010

Das Reeperbahn Festival geht ins fünfte Jahr. Wir sprachen mit Festival-Koordinatorin Ann Forker.
Geschrieben am
Das Reeperbahn Festival geht ins fünfte Jahr. Der stark musikhistorisch besetzte, fast mystische Ort mit seinen dicht aneinanderliegenden unterschiedlichsten Spielstätten und die internationale Ausrichtung des Musikprogramms machten die Veranstaltung in wenigen Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt der internationalen Live-Entertainment-Branche. Wir sprachen mit Festival-Koordinatorin Ann Forker.

Ann Forker, was ist denn der ganze Stolz des kommenden Reeperbahn Festivals?
Die Ausrichtung des Musikprogramms wird noch mutiger und internationaler sein, sodass es für die Besucher noch mehr Schätze zu entdecken gibt als im Vorjahr. Nur beim Reeperbahn Festival gibt es täglich Ray Cokes’ "Reeperbahn Show", in der neue Künstler für Entdecker vorgestellt werden, bevor sie im Abendprogramm auftreten.

Neben all den Bands und DJs gibt es ja auch ein rahmendes Kunstprogramm mit Street Art, Musikfilm- und Comic-Festival, Fotoausstellungen sowie einer Poster Convention. Werden all diese Angebote von euch "nur" zusammengefasst, oder habt ihr sie teilweise auch erst ins Leben gerufen?
Das ist unterschiedlich. In St. Pauli sind viele Künstler und Galerien zu Hause. Wir fühlen uns dem Stadtteil sehr verbunden und suchen nach Möglichkeiten der Vernetzung mit der Kunstszene auf dem Kiez.
Was die Inhalte angeht, planen wir vieles neu, teilweise werden bereits bestehende Projekte in ihrer Ausrichtung modelliert, sodass immer der Reeperbahn-Festival-typische Musikbezug gegeben ist. So wird auch bei der Zusammenarbeit mit dem Comic-Festival der Schwerpunkt der Ausstellungen auf dem Thema Musik liegen.



Wie reagiert eigentlich das Kiez-Milieu auf das Reeperbahn Festival: leben beide einfach nebeneinanderher, oder gibt es Schnittpunkte?
Außergewöhnlich ist sicher, dass zwischen den Locations unterschiedlichster Couleur, die in ihrer programmlichen Ausrichtung in der Regel sehr eigen und oft meilenweit voneinander entfernt sind (das geht vom Table-Dance-Laden über Bars, Clubs und Theater bis hin zu kleinen Schiffen, zur Kirche oder Bankfiliale), beim Reeperbahn Festival so etwas wie ein Wir-Gefühl entsteht. Einige kleinere und weniger bekannte Orte freuen sich natürlich, wenn sie durch das Festival entdeckt werden. Übrigens werden die Kiez-Locations auch für die Konferenz-Veranstaltungen und die Präsentationen der Partner aus dem Musikbusiness genutzt – das ist sehr charmant.



Eine Übersicht über alle Veranstaltungen im Rahmen des Reeperbahn Festivals 2010 gibt es unter www.reeperbahnfestival.com.