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Wecken und geweckt werden – 30 Jahre Punk in Düsseldorf

Reda El Scherif

Großen Respekt und historische Macht genießt dabei Düsseldorf. Im Fußball mit Müh und Not endlich wieder erstklassig, im Punk dagegen auf Augenhöhe mit Berlin und Hamburg – und weit vor München (Loser!).
Geschrieben am

Autor: intro.de

Großen Respekt und historische Macht genießt dabei Düsseldorf. Im Fußball mit Müh und Not endlich wieder erstklassig, im Punk dagegen auf Augenhöhe mit Berlin und Hamburg – und weit vor München (Loser!).

Der liebevoll zusammengepuzzelte Film von Reda El Scherif besteht dabei, klar, aus Original-Footage und Veteranen-Interviews. Und da es von Letzteren einige gibt in Düsseldorf, hat man eh schon erst mal Bock dranzubleiben, allein, um Ikonen wie Franz Bielmeier (Mittagspause), Kurt Dahlke (Der Plan), Peter Hein (Fehlfarben), Carmen Knoebel (Ratinger Hof) und andere erzählen zu hören. Doch die Doku kann noch mehr als nur bebildertes Museum: Scherif schlägt die Brücke zur immer noch a(ttra)ktiven Punkszene (Oiro), geht dabei den Weg über die Neunziger (Public Toys) und präsentiert so letztlich das lebendige Bild einer alternativen Musikszene, die sich ihren Kunstkackvorwurf genauso gern bewahrt hat wie einen amtlich subkulturellen Aktionismus.

In drei Worten:
Düsseldorf / Punk / Kunstkack