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Rechenzentrum

Rechenzenrtrum

Der Berliner Multimediaverbund Rechenzentrum präsentiert sich nun via Tonträger, nachdem das Projekt zuvor mit diversen Aktivitäten im Medienkunst-Kontext Aufmerksamkeit erregt hatte. Wenn letzteres auch ein überaus faszinierendes Feld ist und sich die Überlagerungen aus Musik und Kunst, siehe zulet
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Autor: intro.de

Der Berliner Multimediaverbund Rechenzentrum präsentiert sich nun via Tonträger, nachdem das Projekt zuvor mit diversen Aktivitäten im Medienkunst-Kontext Aufmerksamkeit erregt hatte. Wenn letzteres auch ein überaus faszinierendes Feld ist und sich die Überlagerungen aus Musik und Kunst, siehe zuletzt Oval, häufen, so darf man diesen Kontext bei „Rechenzentrum“ getrost ausblenden, denn das Album spricht für sich, auf der rein auditiven Ebene. Minimal in jedem Fall - da gibt es speziell in Berlin ja mittlerweile eine ganze Schar, die dieses Adjektiv vor Dub setzt: Chain-Reaction-et-al-Produkte, Pole z. B. - und manchmal, wie auf „Ausnahme“ und „Remix“, sind Verweise zu ebendiesen auch laut und deutlich. Ansonsten lassen Rechenzentrum Halleffekte und ultratiefe Bässe ganz gerne weg und spinnen eine Art Minimal-Netz mit den Fäden Nicht-so-ganz-Techno („Camera Silens / SFB115“) und Nicht-so-ganz-Köln-House („Bildschirmschoner“, „Submarine“). Wer Pole, Kit Clayton und eventuell sogar Modernist sagt, meint auch Rechenzentrum. Sie hacken sich ein, unwiderruflich.