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Snoop Dogg ist sauer

Rassismus Skandal in der NBA

Donald Sterling, der Besitzer der LA Clippers, soll seiner Geliebten am Telefon gesagt haben, dass sie keine Dunkelhäutigen mehr zu den Basketballspielen mitbringen soll.
Geschrieben am

Die Boulevard-Website TMZ veröffentlichte diese Aufnahmen und seitdem hagelt es Kritik von allen Seiten. Die NBA kündigte sofort an, die Vorwürfe gegen Sterling untersuchen zu wollen.

 

 

Weitere prominente Kritiker wie Snoop Dogg, Bürgerrechtler Jesse Jackson und auch Barack Obama äußerten ihre Abscheu über die rassistische Bemerkung. Der amerikanische Präsident findet diese »unglaublich rassistisch beleidigend«. Weiterhin betont Obama, dass die NBA tief in der afro-amerikanischen Kultur verwurzelt sei, denn mitlerweile haben knapp drei Viertel aller Profi-Spieler eine dunkle Hautfarbe.
 

 

Snoop Dogg äußerte sich bei Instagram undiplomatischer. Das F-Wort kommt dabei nicht zu kurz.

 

 

Basketball-Legende Magic Johnson, der mit Sterlings Freundin öfters bei Spielen der Clippers zu sehen war, reagierte ebenfalls auf den sozialen Netzwerken und twitterte, dass er und seine Frau nie wieder zu einem Clippers-Spiel gehen werden, so lange Donald Sterling noch im Amt sei. 

 

 

Schon 2009 wurde der Clippers-Besitzer und Immobilienunternehmer angeklagt und musste knapp zwei Millionen Euro Strafe zahlen, da er sich geweigert hatte, Wohnungen an Schwarze und Hispanoamerikaner zu vermieten. Donald Sterling hatte die LA Clippers 1981 gekauft und das Team zu einem Multimillionen-Dollar-Unternehmen gemacht. Seine 33 Jahre dauernde Amtszeit als Präsident ist aktuell die längste in der NBA. 

 

 

Wie man mit Rassismus umgehen kann, zeigte Dani Alves vom Fußballverein FC Barcelona. In einem Spiel gegen Villarreal wurde er mit einer Banane beworfen. In Oliver-Kahn-Gedächtnis-Manier hob er die Banane auf, aß sie und führte den anschliessenden Eckball ohne eine Mine zu verziehen aus.