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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

A Direct Sensuous Pleasure

Rant

Ist das nun in sich versunkene Improvisation, was Rant aus Berlin da machen, oder wirklich bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Komposition? Die Unterscheidung fällt nicht leicht. Jedenfalls hat die Musik des gemischten Duos eine sehr kammermusikalische, impressionistische Atmosphäre. Wohl auch de
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Ist das nun in sich versunkene Improvisation, was Rant aus Berlin da machen, oder wirklich bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Komposition? Die Unterscheidung fällt nicht leicht. Jedenfalls hat die Musik des gemischten Duos eine sehr kammermusikalische, impressionistische Atmosphäre. Wohl auch deshalb, weil Rant sich fast vollständig auf Gitarre und leises Schlagzeug/Percussion kaprizieren. Und sich dazu vollkommen vom Pop abwenden, bzw. von vom Pop bekannten Dramaturgien. Das hat am ehesten noch etwas vom jazzigen Postrock Chicagos. Leider begeistert mich „A Direct ...“ auf der ganzen Länge des Albums nicht so sehr wie noch vor Jahresfrist der Vorgänger „Seumsund / Sundseum“. Die Stimmung der reduzierten Instrumentierung leiert sich mit der Zeit etwas aus, und instrumental gibt mindestens das Gitarrenspiel Torsten Papenheims oft nicht so viel her, wie es könnte. Vollerer Klang wäre hier und da der jazzigen Ambition des Duos eher entgegengekommen. Was aber nicht heißen soll, dass sich auf „A Direct ...“ gar keine gelungenen Tracks finden lassen.