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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Life Won't Wait

RANCID

RANCID, dem einen oder anderen sicher schon bekannt, eröffnen ihr neues Werk mit einem fixen, einnehmend überdrehten Fünfzigsekünderintro, wonach das Kind mit dem gewohnten Wechselbad ausgeschüttet wird: Um weiterhin als CLASH des Neunziger-Ska-Punkbooms auf dieser Welle der Sympathie zu surfen, tun
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Autor: intro.de

RANCID, dem einen oder anderen sicher schon bekannt, eröffnen ihr neues Werk mit einem fixen, einnehmend überdrehten Fünfzigsekünderintro, wonach das Kind mit dem gewohnten Wechselbad ausgeschüttet wird: Um weiterhin als CLASH des Neunziger-Ska-Punkbooms auf dieser Welle der Sympathie zu surfen, tun sie was dafür, Taugliches noch zudem, weil sie es in der Tat verstehen, zwischen Punk, Ska und Rocksteady bzw. Coolness und wohlgelittener Voll-in-die-Fresse-Aufgeregtheit munter umherzuzappen. Kann gut sein, daß sich diese Platte nicht zu sehr von dem bisherigen Schaffenswerk der Brüder unterscheidet, da bin ich gottlob nicht zu bewandert; ist aber insgesamt eine ganz stimmige, unterhaltsame, wohlproduzierte Werkschau zwischen den genannten musikalischen Polen, gern hardcoremäßig-empört eingebrüllt, zuweilen gesungen, und mit reichlich Prominenz aus den Lagern (erwähnenswert Jamaikas HEPCAT und die MIGHTY MIGHTY BOSSTONES) angereichert. Zur Variabilität trägt's bei, daß an verschiedenen Orten aufgenommen und schon daher der dräuende soundliche Einheitsbrei vermieden wurde. RANCID machen Laune und halten das über eine Stunde Spielzeit durch; gibt es nicht Schlimmeres, was man Bands nachsagen kann?