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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Dirty Harriet

Rah Digga

Vorhang auf für die „New Grande Dame“ des Hip Hop: Rah Digga a.k.a. Dirty Harriet a.k.a. Rashia Fisher, ihres Zeichens das zur Zeit heißeste Eisen aus dem Hause Flipmode und - zu Recht - bis auf weiteres hoch gehandelte Anwärterin auf den Rap-Thron. Nachdem sie mit ihren Beiträgen auf der „Lyricist
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Autor: intro.de

Vorhang auf für die „New Grande Dame“ des Hip Hop: Rah Digga a.k.a. Dirty Harriet a.k.a. Rashia Fisher, ihres Zeichens das zur Zeit heißeste Eisen aus dem Hause Flipmode und - zu Recht - bis auf weiteres hoch gehandelte Anwärterin auf den Rap-Thron. Nachdem sie mit ihren Beiträgen auf der „Lyricist Lounge“-Compilation und dem „Imperial“-Album des Flipmode-Squad bereits viele KollegInnen auf die hinteren Plätze verwiesen hatte, wird es nun Zeit, mit „Dirty Harriet“ ein persönliches Kapitel in voller Länge aufzuschlagen. Dabei legt sie - was sowohl Musikalität wie auch Inhalt der Tracks angeht - Wert auf Vielseitigkeit, ohne jedoch das Attribut „Hardcore“ aus den Augen zu verlieren. Ganz im Gegenteil reduziert sie das Ganze auf den Ursprung des Begriffs - im Sinne von „rauh“, „unverfälscht“ und „direkt“. Natürlich ist das Album auch - ich will es mal so nennen - äußerst „opulent“ produziert. Immer im Zentrum: die rauhe voice. Und schon Guru wußte ja, daß es die Stimme ist, die Dich packt (remember „Mostly Tha Voice“) - eine Weisheit, die auf Rah Digga zutrifft wie auf keine andere Rapperin. Wenn dazu noch ein DJ Premier produziert („Lessons Of Today“), ist sie wieder back, diese Symbiose aus „Halb Mensch, halb Plattenspieler“. Selbst der alte Pete Rock gibt auf „What They Call Me“ sein bestes und kreiert einen Track, der Soulvibe hat und Härtetest zugleich ist. Womit die Eckpfeiler genannt wären, und dazwischen liegt definitiv eines der stärksten Hip Hop-Alben dieses Jahres.