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»Everything Matters But No One Is Listening«

Quiet Slang

Ein Punk-Typ will seine Songs mal anders interpretieren und tauscht seine E-Gitarre gegen Cello und Piano: Das kann auch schiefgehen – bei Quiet Slang geht zum Glück fast alles glatt.

Geschrieben am

James Alex kennt man eigentlich als lautstarken Frontmann der Punkrocker Beach Slang. Dass er plötzlich die elektrischen Gitarren in die Ecke stellt, um mit Background-Chor, Klavier und Cello eine Art »chamber pop for outsiders« zu kreieren, war nicht unbedingt zu erwarten. Weil Alex aber eher zufällig bei einem spontanen Acoustic-Gig entdeckte, dass seine Beach-Slang-Songs auch in reduziertem Gewand gut klingen, gibt es nun ein ganzes Album voll davon.

Die gute Nachricht: Durch die kammermusikalische Instrumentierung entgeht »Everything Matters But No One Is Listening« erfreulicherweise dem Lagerfeuer-Verdacht. Vielmehr stellt der ruhige Grundton der ersten Quiet-Slang-Platte (weitere sollen folgen) die mal stark melancholische, mal aufrührend intensive Lyrik und den Pop-Appeal der Beach-Slang-Diskografie in den Vordergrund. Das kann gar nicht gänzlich kitschfrei über die Bühne gehen, und das tut es auch nicht. Wenn Alex aber in den besten Momenten seiner Neuinterpretationen an den jungen Ben Folds erinnert, versöhnt er mit einem herrlich aufmunternden Kopfstreicheln auch die kritischen Fans.

Beach Slang

Everything Matters But No One Is Listening

Release: 18.05.2018

℗ 2018 Big Scary Monsters

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