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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

The Death Of Quickspace

Quickspace

Mit Postrockästhetika ist es ähnlich wie mit Fitness-Club-Verträgen: so schnell kommt man da nicht mehr raus. Wie weit aber diese Folie dehnbar ist, zeigen und zelebrieren die länger verschollenen, nun wieder in fester Besetzung formatierenden Qickspace. Und: kaum geht im Postrock etwas die Post ab,
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Autor: intro.de

Mit Postrockästhetika ist es ähnlich wie mit Fitness-Club-Verträgen: so schnell kommt man da nicht mehr raus. Wie weit aber diese Folie dehnbar ist, zeigen und zelebrieren die länger verschollenen, nun wieder in fester Besetzung formatierenden Qickspace. Und: kaum geht im Postrock etwas die Post ab, geht Postrock wieder das "Post" ab. Oder so ähnlich, hoffentlich jedenfalls. Quickspace parodieren, sabotieren, theatralisieren, unterwandern. Sex mit Tanga in cheek. Fangen grundsätzlich immer an einem Punkt an, von dem sie dann in Folge weitestgehend fortwollen. Den Kreis (vielleicht) irgendwann wieder zu schließen heißt, statt auf den Punkt zurück zum Anfangspunkt zu kommen, heißt jeweils Songende. Dabei ist nie ganz klar, ob Quickspace sich verspielen - oder verspielt sind. Quickspace fläzen sich, solang die Grundstruktur sie noch trägt, in ebendieser, schwanken trunken und leiernd, guided by voices & noises, by Steel-Guitars und hinterlegtem Vogelzwitschern. Quickspace sind: Tom Cullinam, Nina Pascale, Pail Shilton, Steve d'Enton und Sean Newsham. Wir denken, das ist gut so.