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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Poppy singy nonsense«

Platten vor Gericht - Sleaford Mods

Bei »Platten vor Gericht« wurde wieder heftig gedisst. Dieses Mal durch das britische Elektropunk-Duo Sleaford Mods. Andrew Fearn hat sich für uns die neuesten Platten angehört.
Geschrieben am
Ihr drittes Album »Divide And Exit« erschien vor einigen Monaten und brachte unerwarteten Erfolg mit sich. Jason Williamson und Andrew Fearn alias Sleaford Mods aus Nottingham hauen am Mikrophon und via Laptop ihre Wut über soziale Missstände, die Regierung und eigentlich alles raus. Williamson schreit dabei unzensiert und atemlos seinen galligen Arbeiterklasse-Hass hinaus, wie es als Pop-Gegenpol zum ewigen »Happy«-Singsang eben notwendig ist.

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sie bei PvG nicht viele milde Worte finden. Am besten kommt überraschenderweise Lana del Rey weg, auch Morrissey schneidet gut ab. Der Rest jedoch eher weniger: »Funky crap, dunno what this music is for, washing cars in the 70s?« sagt Andrew Fearn über Jungle und vergibt nur einen Punkt.

Wie Andrew Fearn für die Sleaford Mods ansonsten bewertet hat und was seine drei Lieblingsalben aller Zeiten sind, das seht ihr in unserer PvG-Bildergalerie.