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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Absoluter Dreck«

Platten vor Gericht - Marcus Staiger

Wenn man sich als »Wegbereiter des Berliner Rap« bezeichnet sieht, genügt es nicht, eine neutrale Haltung zu zeigen. Allroundtalent Marcus Staiger hat uns in Berlin für »Platten vor Gericht« besucht. Dieses Mal ganz ohne HipHop. Getanzt hat Staiger trotzdem für uns.
Geschrieben am
Das Resultat unserer kleinen Sitzung zeigt vor allem eins: HipHop-Journalist und Politaktivist Staiger braucht Haltung und Aussage in der Popmusik. Mit klanglicher Melancholie kann er scheinbar nicht viel anfangen, und auch vor Morrissey macht seine Kritik keinen Halt: »Mit sehr viel Respekt vor seinem Lebenswerk… Ach, scheiß‘ aufs Lebenswerk!«

Marcus Staiger war Organisator des Berliner HipHop-Labels Royal Bunker, hat Kool Savas und Eko Fresh gefördert und dem Berliner Rap eine Plattform geboten. Inzwischen ist er nicht mehr Labelbesitzer, war einige Jahre Chefredakteur bei rap.de, schrieb gerade seinen Roman »Die Hoffnung ist ein Hundesohn« und verdient sich außerdem sein Geld als Industriekletterer.

Wie Marcus Staiger ansonsten bewertet hat und was seine drei Lieblingsalben aller Zeiten sind, seht ihr in unserem PvG-Video und der Bildergalerie.