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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»This kind of music annoys me. It's too much fun«

FINK urteilen

Fin Greenall aus Brighton hat sich am Trip-Hop versucht, war jahrelang DJ und ist nun ein etwas düsterer Singer/Songwriter mit Blues-Einflüssen. Mit Guy Whittaker (Bass) und Tim Thornton (Schlagzeug) ist er der Kopf von Fink. Wir haben den Briten in seiner Wahlheimat Berlin getroffen und ihn dazu genötigt, sich unsere monatliche Plattensammlung anzuhören.
Geschrieben am
Diesen Freitag veröffentlichen Fink ihr neues Album »Hard Believer«. Die Platte wurde innerhalb von 17 Tagen in den Sound Factory Studios in Hollywood aufgenommen. Fin zufolge wollte man den eigenen Klang mutiger erforschen, ohne den Bezug zur bisherigen Musik zu verlieren. In dieser Hinsicht ist das vorab veröffentlichte »Looking Too Closely« schon viel versprechend.

Auch beim Musikhören mag es Greenall experimentell und schrankenlos. Tune-Yards kriegt ihn daher direkt: »Definitely the best of the bunch. They are amazing! My drummer introduced me to the track »Water Fountain«, and now I can’t wait to see them live. My album of the year« Ganz tief unten landen hingegen Clean Bandit. Die britischen Newcomer sind Greenall zufolge nicht einmal »ironic enough to get more than one point«. Michael Jacksons »Xscape« schockiert ihn schlichtweg: »If he had an opinion I think he would have said >no< to this«.

Eine gewisse Arroganz schleicht sich schon durch Greenalls Kommentare, andererseits lädt unser kleiner Wettbewerb auch immer dazu ein, ordentlich auszuteilen. Wie er sonst bewertet hat und was seine drei Lieblingsalben aller Zeiten sind, das seht ihr in unserer PvG-Bildergalerie.