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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»It seems a little too slick.«

Julia Holter urteilt

Auf der Tour zu ihrem aktuellen Album »Loud City Song« machte Julia Holter Halt in Köln. Wir trafen sie kurz vor ihrem Auftritt im Gebäude 9, um über unsere zehn Platten vor Gericht zu sprechen.
Geschrieben am
Es ist voll im Backstage-Raum des Gebäude 9: Band und Vorband des heutigen Abends sitzen zusammen um einen Holztisch, es wird laut diskutiert, gelacht und Bierflaschen geleert. Gerade gab es Hähnchencurry. Der Geruch hängt noch in der Luft und die benutzten Teller stehen überall verteilt. In der hinteren Ecke des Raumes sitzt, im Schneidersitz auf einem Stuhl, die dunkel gekleidete Julia Holter.

Mit ihren Songs bewegt sich die in L.A. geborene Multiinstrumentalistin immer wieder außerhalb der bekannten Schubladen populärer Musik. Das mag nicht zuletzt an ihrem Abschluss für Komposition am renommierten California Institute of Arts liegen. Ihre Vorliebe für Musik abseits des Mainstreams beweist sie auch in der Funktion als Jurorin für Platten vor Gericht.
Mit Kopfhörern konzentriert der Musik lauschend, befindet sie Lorde als »a little bit confused« und Matt Elliott als »really weird« Welche Band sie außerdem an ihre Trip-Hop-Jugend erinnert und welche Alben sie zu ihren All-Time-Top 3 erkoren hat, seht ihr in unserer Bildergalerie