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Lordi: »10 Points for Twisted Sister and Kiss!«

Platten vor Gericht

»Platten vor Gericht« mit Tomi »Mr. Lordi« Putaansuu. Der Sänger der Monster-Rocker kommentiert und bewertet für uns zehn neue Platten.
Geschrieben am

2006 haben Lordi als finnischer Beitrag beim Eurovision Song Contest mit ihren gruseligen Kostümen und den harten Gitarren für Aufsehen gesorgt und konnten mit dem Song »Hard Rock Hallelujah« am Ende des Abends den Sieg mit nach Hause nehmen. Sieben Jahre später steht nun mit »To Beast Or Not To Beast« das mittlerweile neunte Album in den Läden.

In der oberen Etage des Kölner Hardrock Café sind einige Journalisten versammelt und warten gespannt auf die Pressekonferenz von »Mr. Lordi« Tomi Putaansuu. Mit etwas Verspätung ist es dann endlich soweit: Schwere Schritte auf der Treppe kündigen das an, wofür wir gekommen sind.
Tomi ist im kompletten Bühnenoutfit gekommen und schreitet langsam durch den Raum.

Die Pressekonferenz ist ziemlich kurz und wir erfahren beispielsweise, dass Tomi das Kostüm schon mal 40 Stunden am Stück getragen hat und, dass er zeitweise eine Zweitwohnung anmieten musste – nur für seine gesammelten Kiss-Fanartikel. Anschließend nimmt sich »Mr Lordi« dann auch noch die Zeit, um für uns als Juror bei Platten vor Gericht zu agieren. Das Bewertungsschema ist auch schnell gefunden und lautet sinngemäß: »10 sind Twisted Sister und Kiss.«

Einen Gefallen hat Tomi vor allem an den Nachwuchspunks von Fidlar gefunden, wegen ihrer »Twisted Sister attitude« natürlich. Es ist daher auch kaum verwunderlich, dass die drei Lieblingsalben von Twisted Sister, Kiss und Alice Cooper kommen. Wenn ihr wissen wollt, bei welchem Album Putaansuu die Assoziation zur Pornographie herstellt und welche Musikrichtungen so gar nicht sein Fall sind, dann klickt euch durch die »Platten vor Gericht«-Bildergalerie.