×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

Mit Young Fathers, Editors, Albert Hammond Jr. u.v.m.

Platten der Woche

Wir haben wie immer die wichtigsten Veröffentlichungen der Woche für euch gehört. Diesmal mit Young Fathers, Editors, David Byrne u.v.m.

Geschrieben am

Young Fathers »Cocoa Sugar« (Ninja Tune / Rough Trade)
Auf »Cocoa Sugar« geht es darum, mit Kapitalismus- und Globalisierungsverlierern und Betroffenen von Rassismus, Sexismus und anderen widerwärtigen -ismen mitzufühlen und für sie zu kämpfen, anstatt nur die übliche HipHop-Pose aus Money, Bitches, Kriminalität zu wiederholen. Durch sein neues, wieder großartiges Album arbeitet das Trio weiter an seinem Lebenswerk: »Making People Care«.
Marius Wurth

Young Fathers

Cocoa Sugar

Release: 09.03.2018

℗ 2018 Ninja Tune

David Byrne »American Utopia« (Nonesuch / Warner)
»American Utopia« klingt in jedem Fall nach einem groß gedachten Konzeptwerk, was es glücklicherweise nicht geworden ist. Statt seine Form eines idealen Amerikas zu entwerfen, bildet Byrne den Ist-Zustand ab. Musikalisch ist der Funk der Talking Heads spürbar, nur ohne die Hektik von früher. Gerade zu Beginn fliegen dem Amerikaner die Melodien zu: »Gasoline And Dirty Sheets« sowie »Everyday Is A Miracle« werden dem Anspruch abwechslungsreicher und melodieseliger Popmusik absolut gerecht.
Kai Wichelmann

David Byrne

American Utopia

Release: 09.03.2018

℗ 2018 Todomundo Ltd., under exclusive license to Nonesuch Records Inc. for the United States and WEA International Inc. for the world outside the United States.

Station 17 »Blick« (Bureau B / Indigo)
Die Band ließ sich nie wirklich auf Stile oder Genres festlegen und experimentierte stattdessen stets ohne einengende Grenzen. War der Vorgänger »Alles für alle« ein wirkliches Pop-Album, verzichten Station 17 für »Blick« nun nicht nur auf vorher festgelegte musikalische Gerüste, sondern erfinden auch die dazugehörigen Texte direkt beim Spielen. Repetitiv und kraftvoll klingen diese neuen Tracks, treibend und an Drone erinnernd. Schnell fällt eine starke Affinität zu Krautrock auf, die Beats unter den größtenteils elektronischen Arrangements könnten durchaus von Neu!-Trommler Klaus Dinger stammen.

Station 17

Blick

Release: 09.03.2018

℗ 2018 Bureau B

Editors »Violence« (PIAS / Rough Trade)
Dass man sich zu den neuen Editors-Songs vor Begeisterung die Kleider vom Leib reißen will, ist eher unwahrscheinlich. Vielmehr kratzt man sich angesichts des doch eher harmlosen Sounds ratlos an der Stirn. Der Titeltrack ist nur ein Beispiel für die eingängigen Mainstream-Liedchen, die die Briten den düsteren, melodramatischen Melodien aus ihren Anfangstagen mittlerweile vorziehen. Sie tragen zwar immer noch schickes Schwarz, die Abgründe sind jedoch zugeschüttet und einer brutalen professionellen Glätte gewichen.
Kerstin Kratochwill

Editors

Violence

Release: 09.03.2018

℗ 2018 Play It Again Sam

Albert Hammond Jr. »Francis Trouble« (Red Bull / Sony)
Seine Stücke werden auf »Francis Trouble« wieder von der ihm eigenen nonchalanten Sanftheit getragen, die unter zupackenden und abwechslungsreichen Gitarren-Licks deutlich zum Vorschein kommt. Und so ist das Album trotz der Auseinandersetzung mit der Totgeburt seines Zwillingsbruders Francis (die allerdings längst nicht in jedem Stück verhandelt wird) eine im positiven Sinne eingängige Rockplatte, die Gitarrenmusik-Liebhabern kurzzeitig die Freude an ebenjener totgesagten Musik zurückgibt.
Kai Wichelmann

Albert Hammond Jr.

Francis Trouble

Release: 09.03.2018

℗ 2018 Red Bull Records Inc

George FitzGerald »All That Must Be« (Domino / GoodToGo)
Einst mit dem kurzlebigen Garage-House-Revival um Acts wie Disclosure oder Julio Bashmore assoziiert, hat der in London lebende Brite spätestens mit diesem Album eine ganz eigene Handschrift gefunden, die sich kaum noch mit irgendwelchen zeitgeistigen Phänomenen umschreiben lässt. Gäste wie Bonobo, Lil Silva oder Tracey Thorn treten nur ausgesprochen diskret in Erscheinung und bremsen den schönen Flow dieses Albums dementsprechend fast gar nicht aus.
Philip Fassing

George FitzGerald

All That Must Be

Release: 09.03.2018

℗ 2018 Domino Recording Co Ltd

Liza Anne »Fine But Dying« (Arts & Crafts / Caroline / Universal)
»As of right now, I’m losing it, as if I had it in the first place«: Selten haben zwei Textzeilen ein ganzes Album thematisch so gut auf den Punkt gebracht wie dieses Eingeständnis einer Musikerin aus Georgia. Auf ihrem dritten Studioalbum arbeitet sich Liza Anne Odachowski an ihren psychischen Problemen ab und singt von Angstattacken (»Panic Attack«), Bindungsängsten (»Closest To Me«) und sozialen Phobien (»Small Talks«), ohne dabei auch nur im Geringsten der für Songwriter so verführerischen Rührseligkeit zu verfallen.
Sebastian Jegorow

Liza Anne

Fine But Dying

Release: 09.03.2018

℗ 2017 Liza Anne Under Exclusive License to Arts & Crafts Productions Inc.

Ty »A Work Of Heart« (Jazz Re:freshed / Groove Attack)
Der Rapper, Songwriter und Producer aus Brixton verfeinert hier weiter seinen groovenden Stilmix aus HipHop, Soul, Funk und Jazz und arbeitet parallel mit Samples als auch live eingespielten Instrumenten, was »A Work Of Heart« zu einem besonders musikalischen und entspannten HipHop-Album macht. Passend dazu sind Tys Lyrics weit weg von jeglichen Gangster-Plattitüden und beschäftigen sich humorvoll bis philosophisch mit persönlichen Themen wie Angst, Depression und Familienproblemen genauso wie mit sozialpolitischen Phänomenen wie Armut und Rassismus.
Andreas Brüning

Ty

A Work of Heart

Release: 02.03.2018

℗ 2018 Jazz re:freshed

Folgt uns auf

  • Playlists
    mehr
  • Abos
    mehr
  • folgen
    mehr