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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Simian Mobile Disco, Hudson Mohawke, Wakrat u.v.m.

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die wichtigsten VÖs für euch gehört. Diesmal mit Simian Mobile Disco, Hudson Mohawke, Wakrat u.v.m.
Geschrieben am
Simian Mobile Disco »Welcome To Sideways« (Delicacies)
Das Plattencover von »Welcome To Sideways« enthält das vielleicht verstörendste Bild des Jahres, ansonsten gibt es nichts Aufregendes zu diesem Werk zu vermelden, und das im durchaus positiven Sinne. Simian Mobile Disco schärfen mit ihrem neuen Album ihr psychedelisches Minimal-Profil. Atmosphärischer, weicher, weiter, ach, schöner geht’s kaum mehr.
Paula Irmschler

Simian Mobile Disco

Welcome to Sideways

Release: 11.11.2016

℗ 2016 Delicacies

A Tribe Called Quest »We Got It From Here … Thank You 4 Your Service« (Columbia / Sony)
Es waren triftige Gründe, die A Tribe Called Quest das Risiko eines finalen Albums eingehen ließen: Phife Dawg wird keine neuen Zeilen mehr aufnehmen können. Seine Crew schafft es, ihren Abschied würdevoll zu gestalten und ihre Klasse ein letztes Mal herauszustellen.
Chrisitian Steinbrink

A Tribe Called Quest

We got it from Here... Thank You 4 Your service

Release: 11.11.2016

℗ 2016 Epic Records, a division of Sony Music Entertainment

Adam Bryanbaum Wiltzie »Salero« (Erased Tapes / Indigo)
Nachdem er mit A Winged Victory For The Sullen ein modernes Tanzstück vertonte, ist Adam Bryanbaum Wiltzie mit »Salero« wieder im Kino angekommen. Auch ohne Kenntnis des dazugehörigen visuellen Kunstwerks ist der »Salero«-Soundtrack für Liebhaber von Wiltzies Projekten ein zwingendes Ereignis; ein intensives Ambient-Meisterwerk von unbeschreiblicher Brillanz.
Kristof Beuthner

Adam Bryanbaum Wiltzie

Salero (Original Motion Picture Soundtrack)

Release: 11.11.2016

℗ 2016 Erased Tapes Records Ltd. under exclusive license from Salero Film, LLC

Angelika Express »Alkohol« (Peng Musik / Unter Schafen / Al!ve)
Eine Platte voller Rausch: Die Kölner Angelika Express, die man längst tot oder aufgelöst geglaubt hatte, verfassen nun ein Konzeptalbum zum neben Sex wichtigsten Thema der Menschheitsgeschichte: Schnaps, Bier, Korn und Wein. Die Songtitel klingen alle wie im Rausch von der Band erdacht, die Texte bedienen sich seichten Kneipenhumors. Definitiv keine Platte, die man in nüchternem Zustand auflegen sollte.
Annette Walter

Angelika Express

Alkohol

Release: 11.11.2016

℗ 2016 Peng Musik

Hudson Mohawke »Ded Sec – Watch Dogs 2 OST« (Warp / Rough Trade)
Heutzutage kann es also auch der Soundtrack eines Videospiels sein, der die Gemüter zum Überkochen bringt. Ist Hudson Mohawke mit seinen Beiträgen zu »Ded Sec« nun der längst überfällige kritische Kommentar zur digitalisierten Welt gelungen, oder offenbart er sich bloß als eifriger Dienstleister?
Lars Fleischmann und Philip Fassing

Hudson Mohawke

Ded Sec - Watch Dogs 2 (Original Game Soundtrack)

Release: 11.11.2016

℗ 2016 Warp Records

I Heart Sharks »Hideaway«  (AdP / Al!ve)
Bad News für alle Bewegungsmuffel: I Heart Sharks finden auf ihrem dritten Album zu alter Bissigkeit zurück. Tanzbar waren sie eh immer und die Rückkehr zum Stammlabel AdP rettet ihnen nochmal den Arsch. Generell verabschiedet sich das Quartett vom quälenden Zwang zum Mitsing-Refrain, spielt wieder variantenreich mit unterschiedlichsten Grooves und Synthies.
Thorsten Streck

I Heart Sharks

Hideaway

Release: 11.11.2016

℗ 2016 AdP Records

Martha Wainwright »Goodnight City« (PIAS / Rough Trade)
Auf ihrer neuen Platte tanzt Martha Wainwright zwischen Stilen und Genres hin und her, und doch sind die Songs immer professionelles Kunsthandwerk. Ein Song im Hause Wainwright stellt immer auch den Kunstsinn und die musikalische Bildung heraus. Das mag man anstrengend finden oder bewundern. Puristische Folksongs wie »Traveller«, treffen auf den Bowie-Pop von »So Down«. Schwierig wird es, wenn sich die Arrangements auftürmen.
Kai Wichelmann

Martha Wainwright

Goodnight City

Release: 11.11.2016

℗ 2016 Martha Wainwright

Romare »Love Songs: Part Two« (Ninja Tune / Rough Trade)
Schon wieder so ein Blasser? Was geht da eigentlich in England ab? Daher kam doch schon ein Space Dimension Controller, der streckenweise klang, als sei er Teil der zweiten oder dritten Detroiter Techno-Welle. Und dann wiederholt sich das Ganze ein paar Wochen später mit Romare. Der aus Irland stammende Archie Fairhurst verzauberte schon mit seinem ersten Output seine Hörer. Hier gibt es rein gar nichts zu mäkeln.
Lars Fleischmann

Romare

Love Songs: Pt. Two

Release: 11.11.2016

℗ 2016 Ninja Tune

Wakrat »Wakrat« (Earache / Warner)
Rage Against The Machines Tim Commerford hat auch mit seiner neuen Band Wakrat nichts von der Härte und Dringlichkeit seiner Mission eingebüßt. Fakt bleibt jedoch: je beschissener die Zeiten und je desorientierender die Weltlage, desto fruchtbarer der Boden für wütende Musik. Und so können Freunde klanglicher Manifestationen der Unzufriedenheit fast dankbar dafür sein, dass sich der Strudel der Widerlichkeiten, dem sich die hassgrinsende Reaktion in Globalpolitik und Gesellschaft auf der Reise in die Sickergruben des Anstands hingibt, unaufhörlich schneller und zerstörerischer dreht.
Ulf Imwiehe  

Wakrat

Wakrat

Release: 08.11.2016

℗ 2016 Earache Records Ltd

Wolf People »Ruins« (Jagjaguwar / Cargo)
Die Selbstverständlichkeit, mit der Wolf People hier nicht nur ihre Ideen zurechtschleifen, sondern auch mannigfaltige Einflüsse verquicken, beschert uns eines der versponnensten und zugleich aufgewecktesten Alben des Jahres. An alle, die sich seit Jahren hinter ihren Uriah-Heep-Platten verbarrikadieren: Ihr könnt jetzt rauskommen!
Valentin Erning

Wolf People

Ruins

Release: 11.11.2016

℗ 2016 Jagjaguwar