×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Schnipo Schranke, Talisco, Charlie Cunningham u.v.m.

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die wichtigsten VÖs für euch gehört. Diesmal mit Schnipo Schranke, Talisco, Charlie Cunningham u.v.m.
Geschrieben am
Schnipo Schranke »Rare« (Buback/Indigo)
Zwei Frauen, die an Piano-Stücken entlang vermeintlich vulgär werden – muss das sein? Ja, es muss, denn wir sprechen hier einerseits von einer sympathisch freien Herangehensweise, andererseits aber von dem offenbar immer noch notwendigen und wichtigen Einreißen von Emanzipationsbarrieren. Die freie, gerne auch humorvolle Haltung ist jedenfalls auch auf Album Nummer zwei wieder Mittel. 
Kai Wichelmann

Schnipo Schranke

Rare

Release: 27.01.2017

℗ 2017 Buback Tonträger

Talisco »Capital Vision« (Virgin/Universal)
Diesmal sollte alles brachialer und rauer klingen, der Fokus liegt dementsprechend eher auf dem Song als auf einer möglichst mehrheitsfähigen Klangkonzeption. Mit »Thousand Suns« ist zwar auch wieder eine potenzielle partytaugliche Upbeat-Single dabei, doch der Wunsch nach mehr Lebendigkeit und Wumms holt diese Platte schlussendlich deutlich aus dem nebligen »Ganz nett«-Gleichschaltungsstigma.
Klaas Tigchelaar

Talisco

Capitol Vision

Release: 27.01.2017

℗ 2017 Roy Music, under exclusive license to Virgin Records, a division of Universal Music GmbH

Ty Segall »Ty Segall« (Drag City/Rough Trade)
Musikalisch wirkt das wie ein überquellendes Kompendium seines bisherigen Schaffens. Es scheppert gewaltig im bekannten Referenzrahmen aus Garagenrock, Psychedelic und fuzzigem Noise-Wahnsinn. Wer Ty Segall bisher noch nicht auf dem Schirm hatte, findet hier den perfekten Einstieg. Aber Beeilung, die nächste Platte ist bestimmt schon in der Mache!
Thorsten Streck

Ty Segall

Ty Segall

Release: 27.01.2017

℗ 2017 Drag City

Cloud Nothings »Life Without Sound« (Wichita/Pias/Rough Trade)
»Life Without Sound« ist keineswegs ein leises Album geworden, hält aber in den intensivsten Momenten lieber für einen kurzen Moment inne. Wo zuvor anschwellender Krach in mitreißendem Chaos ertränkt wurde, löst die Band nun öfter die Melodie-Versöhnung aus, ohne etwas von ihrem groovigen Krachmacher-Charme einzubüßen.
Klaas Tigchelaar

Cloud Nothings

Life Without Sound

Release: 27.01.2017

℗ 2017 Wichita Recordings Ltd., under exclusive license from Cloud Nothings.

Der Ringer »Soft Kill« (Staatsakt/Caroline/Universal)
»Wer gab mir den Befehl, mich ständig um mich zu drehen? Ich will die Route selber wählen«, lautet das Mantra auf dem Opener von »Soft Kill«, dem Rock-Anti-Rockalbum der Hamburger Band. Dem großen Thema »selbstbestimmter Künstler vs. die Welt« gilt es schließlich immer etwas Neues hinzuzufügen, denn wenn auch der Mensch gleich bleibt, verschiebt sich doch das Drumherum.
Marco Fuchs

Der Ringer

Soft Kill

Release: 27.01.2017

℗ 2017 Staatsakt.

Japandroids »Near To The Wild Heart Of Life« (Anti-/Indigo)
Vom Kerouac’schen Fernweh kommen die Japandroids auf »Near To The Wild Heart Of Life« erst mal nicht weg: Der Titeltrack und Opener thematisiert die Hummeln im Arsch vor der Tour, »North East South West« führt die Rastlosigkeit unterwegs weiter – quasi wie Springfield und »Born To Run« damals, nur mit mehr Ahornsirup im Tourbus.
Jan Martens

Japandroids

Near To The Wild Heart Of Life

Release: 27.01.2017

℗ 2017 Japandroids Recording Inc. under exclusive license to Anti

Charlie Cunningham »Lines« (Dumont Dumont/Rough Trade)
Tatsächlich beweist diese lang erwartete LP nach drei herausragenden EPs und ausverkauften Shows den britischen Songwriter als ein Talent in Sphären eines José González, auf dessen Label »Lines« auch erscheint. Es ist zwar wahr, dass Cunningham auf diesem Album ein wenig eingängiger geworden ist, und man vermisst die instrumentalen Ausflüge seiner Konzerte, etwa in Richtung des Flamenco.
Christian Steinbrink

Charlie Cunningham

Lines

Release: 27.01.2017

℗ 2017 Charlie Cunningham / Dumont Dumont

Diverse »T2 Trainspotting – OST« (Polydor/Universal)
Kein Zweifel: Neben dem Film selbst gehört auch der »Trainspotting«-Soundtrack zu den ikonischen Referenzwerken der Pop- und Underground-Kultur. Dementsprechend groß war die Herausforderung an die Song-Zusammenstellung für den zweiten Teil des Films. Und tatsächlich hat es das Team um Regisseur Danny Boyle geschafft, die Stimmung der Jahre des ersten Teils des Films mit der Moderne zu verbinden.
Henrik Hamelmann

Various Artists

T2 Trainspotting (Original Motion Picture Soundtrack)

Release: 27.01.2017

℗ 2017 Polydor Records, a division of Universal Music Operations Limited

Brent Cash »The New High« (Marina/Indigo)
Der aus Georgia stammende Brent Cash macht prinzipiell alles allein und ist dabei schlicht brillant. »The New High« ist Musik aus einer vergangenen Zeit und einem versunkenen Land: 1960er/1970er-Retro-Sunshine-Pop aus einem Kalifornien der Prä-Trump-Ära. Wenn die beiden Vorgänger-Alben schon perfekt waren, was ist dann das hier?  Eine Offenbarung.
Claudius Grigat

Brent Cash

The New High

Release: 27.01.2017

℗ 2017 Marina Records