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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Phoenix, London Grammar, Lola Marsh u.v.m.

Platten der Woche

Wir haben wie immer die wichtigsten Veröffentlichungen der Woche für euch gehört. Diesmal mit Phoenix, London Grammar, Lola Marsh u.v.m.
Geschrieben am
Phoenix »Ti Amo« (Warner)
Auch wenn die Franzosen ihre besten Single-Hits bereits vor Jahren geschrieben haben, ist »Ti Amo« ein gelungener, künstlerisch logisch anschließender Nachfolger von Überalben wie »United« oder »Wolfgang Amadeus Phoenix« geworden. Man muss all die sonnengereifte Süße nur zu nehmen und zu lesen wissen.
Christian Steinbrink

Phoenix

Ti Amo

Release: 09.06.2017

℗ 2017 Loyauté under license to Glassnote Entertainment Group LLC and exclusively licensed to Warner Music UK Limited

London Grammar »Truth Is A Beautiful Thing« (Island/Universal)
London Grammars neues Album knüpft souverän an das Debüt an, ohne sich in irgendwelche Experimente zu verrennen. Im Zentrum bleibt Reids voluminöse, eigenständige und dabei unaufdringliche Stimme; entspannt-tanzbare Electro-Pop-Fundamente und eine perlende E-Gitarre, die hier und da eine Melodielinie einstreut, sorgen erneut für Gänsehaut.
Klaas Tigchelaar

London Grammar

Truth Is a Beautiful Thing (Deluxe)

Release: 09.06.2017

℗ 2017 Ministry Of Sound Recordings Ltd, under exclusive licence to Universal International Music B.V.

Lola Marsh »Remember Roses« (Barclay/Universal)
Diese Platte wird ihren Weg gehen, bringt sie doch alles mit, was ein gutes Pop-Album braucht – und wirkt dabei so routiniert, dass man glauben könnte, man habe einen vergessenen Klassiker ausgegraben. Das Erstaunliche: Vom verspielten kleinen Ohrwurm bis zur raumgreifenden Ballade scheint die Band um Yael Shoshana Cohen und Gil Landau nahezu alles im Schlaf zu beherrschen.
Valentin Erning

Lola Marsh

Remember Roses

Release: 09.06.2017

℗ 2017 Anova Music

Halsey »Hopeless Fountain Kingdom« (Capitol /Universal) 
»Hopeless Fountain Kingdom« ist radiotauglich und weniger alternativ als der Vorgänger. Obwohl auch Themen wie ihre Erfahrung mit psychischen Störungen thematisiert werden (»Devil In Me«), erzählt das Album vor allem von einer tragischen Liebesbeziehung, die Halsey vollkommen unsubtil an Shakespeare anlehnt. Dabei klingt es, als hätte sie sich bei den renommiertesten Pop-Produzenten bedient, die es momentan gibt.
Elisabeth Haefs

Halsey

hopeless fountain kingdom (Deluxe)

Release: 02.06.2017

℗ 2017 Astralwerks

Anathema »The Optimist« (Kscope/Edel)
Insgesamt haben viele elektronische Klänge Einzug in Anathemas Sound gehalten. Diese sind es auch, die für die finstere Grundstimmung des Albums sorgen. Die Atmosphäre gleitet jedoch glücklicherweise nie ins Deprimierende ab, kommt höchstens mal tief melancholisch daher und wird immer wieder von optimistischen Tönen unterbrochen.
Tobias Tißen

Anathema

The Optimist

Release: 09.06.2017

℗ 2017 Anathema under exclusive licence to Snapper Music plc

1115 »Post-Europe« (Alien Transistor/Morr/Indigo)
»Post-Europe« steht im Geist von No Future und atmet den Geist jener Phase, in der Postpunk, Avantgarde und Elektronik zusammenfanden. 1115s Album klingt aber doch ganz anders als KLF oder Devo: nämlich eher wie die psychedelisch-tribalistischen Techno-Erkundungen eines Multikulti-Labels. Meditativ und MDMA, Tanz und Transzendenz: äußerst reizvoll!
Steffen Greiner

1115

Post Europe

Release: 09.06.2017

℗ 2017 Alien Transistor

Cigarettes After Sex »Cigarettes After Sex« (Partisan/PIAS/Rough Trade)
Greg Gonzalez’ samtiger, androgyner Gesang ist ganz nach vorn gezogen und lässt die Arrangements wie einem nostalgischen Tagtraum entsprungen wirken; eine Leadgitarre irrlichtert umher, bis sie im Hall verläuft. Diese Band ist auf keiner Befreiungsmission, sie knipst die Zeit aus, ruht kauernd in sich selbst und zieht einen mit in den strömenden Sommerregen. Und dort steht man manchmal am besten.
Valentin Erning

Cigarettes After Sex

Cigarettes After Sex

Release: 09.06.2017

℗ 2017 Partisan Records

Sufjan Stevens, Bryce Dessner, Nico Muhly, James McAlister  »Planetarium« (4AD/Beggars/Indigo)
Wir erinnern uns: Sufjan Stevens wollte mal alle Bundesstaaten der USA mit je einer Platte bedenken. Nach Michigan und Illinois kam aber lange nichts mehr. »Planetarium« geht nun zwei Schritte weiter. Die Welt ist nicht genug, daher geht es gleich um das gesamte Sonnensystem.
Christian Steigels

Sufjan Stevens, Bryce Dessner, Nico Muhly & James McAlister

Planetarium

Release: 09.06.2017

℗ 2017 4AD

Chrysta Bell »We Dissolve« (Meta Hari/Kobalt/Rough Trade)
»We Dissolve« ist eine Sammlung unaufgeregter Songs, die irgendwo zwischen Pop und Jazz changieren. Obwohl David Lynchs Einfluss auf Chrysta Bells Musik immer noch zu hören ist, gibt es deutliche Unterschiede zu Stücken wie »This Train«, das Lynch und Bell vor langer Zeit gemeinsam geschrieben hatten.
Elisabeth Haefs

Chrysta Bell

We Dissolve

Release: 09.06.2017

℗ 2017 Meta Hari

Marika Hackman »I’m Not Your Man« (AMF Records/Universal)
Marika Hackmans zweites Album startet mit einem zynischen Lachen. Dann baut sich ein energisches Stück Musik auf, das so tut, als hätte es den Vorgänger »We Slept At Last« nie gegeben: »Boyfriend«. Vergessen ist das hypnotische Fingerpicking auf der Akustischen, vergessen die verhangene Lyrik – es regiert der Klartext.
Valentin Erning

Marika Hackman

I'm Not Your Man (Deluxe)

Release: 02.06.2017

℗ 2017 AMF Records, a division of Universal Music Operations Ltd