×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Oneohtrix Point Never, Anna von Hausswolff, Mark McGuire u.v.m.

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die wichtigsten neuen VÖs für euch gehört. Diesmal mit Oneohtrix Point Never, Anna von Hausswolff u.v.m.
Geschrieben am
Oneohtrix Point Never »Garden Of Delete« (Warp / Rough Trade)
Das Ergebnis ist nicht ganz so atmosphärisch einheitlich wie zuvor, aber immer wieder überraschend, faszinierend und zwischendurch auch erfreulich melodiös. Der Begriff »Hypergrunge« trifft es letztlich gar nicht so schlecht. (HR)

Oneohtrix Point Never

Garden of Delete

Release: 13.11.2015

℗ 2015 Warp Records

Anna von Hausswolff »The Miraculous« (City Slang / Universal)
Erst einmal von der Leine gelassen, schmettert der Koloss aus allen Pfeifen und stellt in tieferen Lagen jedes Nebelhorn in den Schatten. Zu allem Überfluss lässt die Schwedin dann auch noch eine Band die hausgemachte Schlucht of Sound entlangkraxeln. Unter dem Strich steht ein einzigartiger Brocken Kunst: mondän lärmend, angrenzend sakral und erstaunlich poppig im Abgang. (VE)

Anna von Hausswolff

The Miraculous

Release: 13.11.2015

℗ 2015 Pomperipossa Records, under exclusive license to City Slang

Mark McGuire »Beyond Belief« (Dead Oceans / Cargo)
Was hält die Welt im Innersten zusammen? Eine endgültige Antwort auf diese Frage bleibt uns der durch die Band Emeralds bekannte Multiinstrumentalist Mark McGuire zwar auch auf seinem neuen, von Piano, Akustikgitarre und epischen Klangsphären durchzogenen Album schuldig, doch er zeigt in knapp 80 Minuten, wie sie sein könnte: verträumt und visionär. (DV)

Mark McGuire

Beyond Belief

Release: 13.11.2015

℗ 2015 Dead Oceans

Wyoming »Moon Jaunt« (Adp / Al!ve)
Wyoming packen einen schon mit »Following Ends« und lassen einen spätestens mit dem schon nach Weltflucht benannten »Holoscenery« vergessen, wo man gerade ist und schaffen es sogar, einen Song mit dem Titel »Franz Joseph Land« nach unendlichen Weiten klingen zu lassen. Lediglich das Titelstück »Moon Jaunt« will zu sehr Indie-Hymne sein und klingt dafür ein wenig zu schwachbrüstig, aber das ist auch das einzig Negative, was man zu diesem Album sagen kann. (DK)

Wyoming

Moon Jaunt

Release: 13.11.2015

℗ 2015 AdP Records

Tommy Guerrero »Perpetual« (Grand Palais / Rough Trade)
Ein wenig gewollt miefige Vintage-Luft liegt auf all diesen Stücken, und gerade dieser Schein des Alten steht Guerrero oft auch im Weg, wenn es um innovative, frische Ideen und Sounds geht. Oft verliert sich die Platte im Gitarrero-Gehabe, bei dem es nur eine erste Geige zu geben scheint: Guerrero selbst nämlich. Auf Dauer ist das eine tolle Platte für Gitarren-Nerds und Musiklehrer, aber nicht für den Rest der Welt. (KM)

Tommy Guerrero

Perpetual

Release: 30.10.2015

℗ 2015 Too Good under exclusive licence to Grand Palais / Modulor

King Gizzard And The Lizard Wizard »Paper Mache Dream Balloon« (Heavenly / Coop / PIAS / Rough Trade)
Auf ausufernde Konzeptideen wurde zugunsten eines direkteren, von Blues und Folk beeinflussten Songwritings verzichtet. So erinnert »Paper Mache Dream Balloon« nicht nur bei »The Bitter Boogie« an Canned Heat in den späten 1960ern und deren »On The Road Again«. Dies ist Musik, die auf Vinyl gehört werden möchte, vom entspannten Opener »Sense« bis zum beschwingten Hit »N.G.R.I. (Bloddstain)«. (BK)

King Gizzard & The Lizard Wizard

Paper Mâché Dream Balloon

Release: 13.11.2015

℗ 2015 Heavenly Recordings under exclusive licence to [PIAS]

CeeLo Green »Heart Blanche« (Warner)
Die 13 Tracks sind handwerklich sauber produzierter Pop, mit Ausnahme der wirklich grausamen Disco-Covernummer »Tonight«. Bliebe noch die Sache mit dem Twitter-Account: Auf dem gibt er sich mittlerweile ähnlich handzahm wie auf seinem neuen Album. (CS)

CeeLo Green

Heart Blanche

Release: 06.11.2015

℗ 2015 Warner Music UK Limited

Steven A. Clark »The Lonely Roller« (Secretly Canadian / Cargo)
»Lonely Roller« in Kurzfassung: In zehn Songs einmal entspannt quer durch das gesamte Spektrum der Herzschmerz-Theatralik – zum Glück mit erfrischend klischeebefreiten Texten und überwiegend ohne die ganz dicke Drake- oder KanYe-West-Produktion. Zugegeben, Stücke wie der Titeltrack mit seinem schmachtenden Background-Gesang oder der energetisch pulsierende Tanzbodenfüller »Can’t Have« schmeicheln schon sehr rotationsfreundlichem Electro-Pop. Aber so what? Hauptsache, der verdammte Groove kickt. (TS)

Steven A. Clark

The Lonely Roller

Release: 18.09.2015

℗ 2015 Secretly Canadian