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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Kate Tempest, Archive, NOFX u.v.m.

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die wichtigsten VÖs für euch gehört. Diesmal mit Kate Tempest, Archive, NOFX u.v.m.
Geschrieben am
Kate Tempest »Let Them Eat Chaos« (Fiction / Caroline / Universal)
Sieben Menschen, die zwar die gleiche Londoner Straße bewohnen, aber nichts voneinander wissen: Davon erzählt Kate Tempest auf ihrem zweiten Album nach dem gefeierten »Everybody Down«. Ähnlich wie auf dem Vorgänger skizziert die Autorin und Rapperin kaputte Figuren, isolierte Großstadtverlierer, die in ihrem Leben feststecken. 
Dominik Bruns

Kate Tempest

Let Them Eat Chaos

Release: 07.10.2016

℗ 2016 Kate Calvert

Acid Arab »Musique De France« (Crammed Discs / Indigo)
Orientalische Klänge haben in der elektronischen Musik seit einigen Jahren wieder Konjunktur. Das Pariser Duo Acid Arab reiht sich da gut ein. Fatima Al Qadiri, Omar Souleyman und Imarhan haben zuletzt erfolgreich den Brückenschlag vom Nahen Osten und Nordafrika in die Clubs im Westen geschlagen. Die beiden Pariser DJs Guido Minisky und Hervé Carvalho kommen ihnen als Acid Arab nun aus der anderen Richtung entgegen. 
Henje Richter

Acid Arab

Musique de France

Release: 07.10.2016

℗ 2016 Crammed Discs

Archive »The False Foundation« (Dangervisit / Coop / PIAS / Rough Trade)   
Ihr zehntes Album markiert einen Meilenstein in Archives musikalischem Universum: Hier kann es innerhalb eines Songs gleichzeitig gewittern, hell strahlen und vollkommen ruhig sein. Allein die erste Single »Driving In Nails« ist schon ein sechsminütiges Epos mit repetitiver Melodie, die immer wieder durch schönen Hall, krachenden Industrial oder anschwellenden Gesang unterbrochen wird.
Kerstin Kratochwill

Archive

The False Foundation

Release: 07.10.2016

℗ 2016 Dangervisit under exclusive license to [PIAS]

Christian Löffler »Mare« (Ki / Rough Trade)   
Christian Löffler hat ein vom Meer inspiriertes House-Album der seelenvollen, introvertierten Art produziert, das dennoch nicht auf Beats verzichtet. Seine Perspektive auf House hebt sich dadurch von anderen Entwürfen des Genres ab, dass er ihre introvertierte Seite herauskehrt. 
Mario Lasar

Christian Löffler

Mare

Release: 07.10.2016

℗ 2016 Ki Records

Goat »Requiem« (Rocket / Cargo)   
Das maskierte Musikerkollektiv aus Schweden entwickelt seinen außergewöhnlichen Trademark-Sound aus Psychedelic, World Music und Desert Rock weiter und wendet sich diesmal folkigeren, spirituell anmutenden Klängen zu.  Gleich beim Album-Opener »Djôrôlen/Union Of Sun And Moon« wird offensichtlich, dass es sich bei der dritten Goat-LP um das Ritual-Folk-Album der Band handelt.
Timo Weber

Goat

Requiem

Release: 07.10.2016

℗ 2016 Rocket Recordings

Green Day »Revolution Radio« (Warner)   
Green Day rufen die »Revolution Radio« aus. Man merkt, dass sie den Schreien nach mehr Punk-Prägnanz ein paar Schritte entgegenkommen, nicht aber auf Kosten des Pop. Nicht unoriginell, wohlgemerkt, mal schelmisch und mal kriegerisch.
Kira Schneider

Green Day

Revolution Radio

Release: 07.10.2016

℗ 2016 Reprise Records

Kaiser Chiefs »Stay Together« (Long Branch / SPV)   
Das neue Kaiser-Chiefs-Album eignet sich als frisches Guilty Pleasure und sollte zwingend für immer abgekultet werden. Den 1980er-Kitsch, den viele andere Bands als Retrospaß eher karikieren als imitieren, hat die Band aus Leeds noch wirklich gefressen.
Paula Irmschler

Kaiser Chiefs

Stay Together

Release: 07.10.2016

℗ 2016 Long Branch Records

NOFX »First Ditch Effort« (Fat Wreck / Edel)  
Beer Bongs, Chilis in Körperöffnungen und das exzessiv betriebene Trinken von Körperflüssigkeiten. Passend zur Biografie gibt es nach vier Jahren nun auch ein neues Album – und auch das bietet souverän das, was man von NOFX eben erwartet: One-two-three-four, viel Quatsch, ein wenig Gesellschaftskritik.
Christian Steigels

NOFX

First Ditch Effort

Release: 07.10.2016

℗ 2016 Fat Wreck Chords

Sportfreunde Stiller »Sturm & Stille« (Vertigo Berlin / Universal)  
Good news for people who love bad news: Die Sportfreunde Stiller haben ein neues Album aufgenommen. Sie sind weiter vorsichtig optimistisch. Jeder Song ein potenzieller Formatradiohit. Oder wie es die Plattenfirma nennt: »Süße Medizin gegen Zaudern, Zweifel und Zögern. Gegen Pessimismus, Mutlosigkeit, Engstirnigkeit, Traurigkeit und Lieblosigkeit«. 
Stephan Uersfeld

Sportfreunde Stiller

Sturm & Stille

Release: 07.10.2016

℗ 2016 Sportfreunde Stiller GbR, under exclusive license to Vertigo/Capitol, a division of Universal Music GmbH

White Lies »Friends« (PIAS / Rough Trade)   
Die White Lies sind eigentlich wie McDonald’s: Das Angebot ist immer das gleiche, sie sind leicht zugänglich, man hat regelmäßig Lust drauf, aber manchmal reicht auch schon der Gedanke daran völlig aus. »Friends« ist wieder so ein typisches White-Lies-Menü mit bekannten Zutaten: Tragende Hymnenbrötchen mit fettem Synthie-Fleisch, fader Textgurke, die man auch weglassen kann, und die wie Cola aufputschende Stimme von Harry McVeigh. 
Paula Irmschler

White Lies

Friends

Release: 07.10.2016

℗ 2016 BMG