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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Jupiter Jones, The Thermals, Radical Face u.v.m.

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die wichtigsten VÖs für euch gehört. Diesmal mit Jupiter Jones, The Thermals, Radical Face u.v.m.
Geschrieben am
Jupiter Jones »Brüllende Fahnen« (Four / Sony)
Jupiter Jones haben erfahren, was Scheidungskinder längst wissen: Eine Trennung kann nicht nur unausweichlich sein, sondern sich auch positiv auf die Entwicklung auswirken. Auch auf eine musikalische. Auf Selbstfindungsreisen in die Ferne habe man als Band verzichtet, so klingt dieses Album nun musikalisch selbst sehr nach Roadtrip, textlich eher nach Sofa. Und wie bei einer vernünftigen Scheidung ist das Ergebnis schon okay.

Jupiter Jones

Brüllende Fahnen

Release: 25.03.2016

℗ 2016 Four Music Production GmbH

The Thermals »We Disappear« (Saddle Creek / Cargo)
Die Veteranen der The-Bands-Generation der 2000er strengen den Kopf mit ihrem schrammeligen Powerpunk-Poprock nicht übermäßig an. Das Problem mit dieser Platte: Sie klingt austauschbar, und ihr mangelt es an Individualität. »My Heart Went Cold« könnten auch die Editors an einem fröhlichen Tag geschrieben haben.

The Thermals

We Disappear

Release: 25.03.2016

℗ 2016 Saddle Creek

Radical Face »The Family Tree: The Leaves« (Nettwerk / Soulfood)
Radical Face alias Ben Cooper macht aus hässlichen Dingen schöne, pflanzt blühendes Leben mitten in die Tristesse. Mit dem letzten Teil seiner »The Family Tree«-Trilogie hat er sich das »episch«-Gütesiegel endgültig verdient. Radical Face hören, das ist wie Schmökern mit den Ohren. Eine Bedienungsanleitung für die eigene Fantasie. 

Radical Face

The Family Tree: The Leaves

Release: 25.03.2016

℗ 2016 Radical Face under exclusive license to Nettwerk Productions Ltd.

Elliphant »Living Life Golden« (Sony)
Schade. Auf ihrem zweiten Album versteckt die Schwedin ihr Potenzial hinter einer wenig aufregenden Melange aus Mainstream-Pop, Electro und HipHop. Im Vergleich zum 2013 erschienenen Debütalbum der Schwedin sind Experimentierfreude und Eigensinn in den hinteren Reihen verschwunden. Vorne haben stattdessen handelsübliche Beats, Schmollmund-Gesang und quietschbunte Sound-Smileys Platz gefunden. 

Elliphant

Living Life Golden

Release: 25.03.2016

℗ 2016 Record Company TEN under exclusive license to Kemosabe Records

Bob Mould »Patch The Sky« (Merge / Cargo)
Hüsker Dü wird es nie wieder geben. Gute Songs vom ehemaligen Hüsker-Dü-Gitarristen Bob Mould aber schon. Auf »Patch The Sky« sind es sogar mehr als zuletzt. Mehrfach klingt »Patch The Sky« nach den Foo Fighters – wenn die mal wieder einen guten Song geschrieben hätten. Mould-Freund Dave Grohl sitzt bestimmt gerade zu Hause und freut sich über dieses Album. Oder er denkt sich: »Scheiße.«

Bob Mould

Patch the Sky

Release: 25.03.2016

℗ 2016 Merge Records

The Range »Potential« (Domino / GoodToGo)
Der US-amerikanische Soundtüftler James Hinton macht als The Range mit seinem zweiten Album nahtlos dort weiter, wo sein Debüt »Nonfiction« endete: gut gemeinte, aber recht harmlose Musik für alle, die alleine vor Computern sitzen. Es mag nicht die körperliche Umarmung eines echten, alten Freundes sein, aber es ist das Beste, was gerade verfügbar ist.

The Range

Potential

Release: 25.03.2016

℗ 2016 Domino Recording Co Ltd