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Mit Everything Is Recorded, Belle & Sebastian, Ought u.v.m.

Platten der Woche

Wir haben wie immer die wichtigsten Veröffentlichungen der Woche für euch gehört. Diesmal mit Everything Is Recorded, Belle & Sebastian, Car Seat Headrest u.v.m.
Geschrieben am
Everything Is Recorded »Everything Is Recorded« (XL / Beggars / Indigo)
XL-Recordings-Labelchef Richard Russell hat in den letzten Jahren eine Unzahl an Künstlern, viele von seinem Label, zu Sessions in das Londoner Studio The Copper House geladen und die Ergebnisse nach und nach als Everything Is Recorded zu diesem Album kompiliert. Die zwölf Tracks sind ausnahmslos von herausragender Klasse: Sie fußen zumeist auf Dub und reichen in die Felder von Trip- und HipHop, Electro-Pop, Soul und Ambient, sind mehrheitlich von gezügeltem Tempo und ausgesucht fein ausgestalteten Arrangements.
Christian Steinbrink

Everything Is Recorded

Everything Is Recorded by Richard Russell

Release: 16.02.2018

℗ 2018 XL Recordings

Belle And Sebastian »How To Solve Our Human Problems« (Matador / Beggars / Indigo)
Psychedelische Riffs in »Show Me The Sun« geben das Kontrastprogramm zum Folk-Pop von »I’ll Be Your Pilot«, während von Bass geschwängerter Electro-Funk selbst dem armseligsten aller »Poor Boys« ein Lächeln über die Kinnlade zaubert. »How To Solve Our Human Problems« – da darf man sich sicher sein – wird nicht bloß in den Jahresbestenlisten wieder auftauchen, sondern ist auch die gelungene Fortschreibung des bandeigenen Kanons.
Benni Bender

Belle and Sebastian

How to Solve Our Human Problems, Pt. 1 - EP

Release: 08.12.2017

℗ 2017 Matador

Car Seat Headrest »Twin Fantasy«  (Matador / Beggars / Indigo)
»Twin Fantasy« ist ein musikalisches Update des gleichnamigen Car-Seat-Headrest-Albums aus dem Jahr 2011.Dem einen oder anderen Fan der ersten Stunde dürfte die stilprägende Lo-Fi/DIY-Attitüde zwar etwas zu kurz kommen, insgesamt erscheint das Album in seiner upgedateten Form jedoch formvollendet. Der junge Mann hat endlich seinen Frieden mit der Vergangenheit gemacht und legt nebenbei mal eben mit quasi recyceltem Material eines der Indie-Rock-Alben des Jahres vor.

Thorsten Streck

Car Seat Headrest

Twin Fantasy

Release: 16.02.2018

℗ 2018 Matador

Ought »Room Inside The World« (Merge / Cargo)
More Talking Heads, less Sonic Youth! Die Postpunk-Streber aus Montreal präsentieren sich auf ihrem dritten Album farbenfroher, offener und nuanciert elektronischer. Mit ihren so komplexen wie präzisen Songstrukturen und ihren wellenartigen Steigerungen und Senkungen erschaffen Ought für den aufmerksamen Hörer einen großen Raum zum Entdecken. Und ihren krachenden Sonic-Youth-Moment haben sie sich für das großartige »Take Everything« auch noch aufgehoben.
Timo Weber

Ought

Room Inside the World

Release: 16.02.2018

℗ 2018 Merge Records

Poliça & Stargaze »Music For The Long Emergency« (Transgressive / PIAS / Rough Trade)
Die Stilpalette des deutschen Dirigenten André de Ridder kennt keine Grenzen. Auch sein Kollektiv Stargaze transzendiert seit mittlerweile sechs Jahren Grenzen zwischen Klassik, Pop, Folk und elektronischer Musik. Die Zusammenarbeit mit der eigenwilligen Indie-R’n’B-Combo Poliça drängte sich also förmlich auf, als man sich in Berlin kennenlernte. 18 Monate in der Mache, ist »Music For The Long Emergency« ein Album geworden, das alle beteiligten Musiker auf der Höhe ihres Schaffens zeigt. 

Nils Schlechtriemen

POLIÇA & s t a r g a z e

Music For the Long Emergency

Release: 16.02.2018

℗ 2018 Transgressive Records under exclusive license to [PIAS]

Recondite »Dämmerlicht« (Plangent)
Es heimelt sehr auf Lorenz Brunners fünftem Album als Recondite. »Durch den Hohlweg«, »Von der Kanzel« oder »Am Grund« heißen die Tracks, ganz so, als hätte sich der Bayer in die unwegsame Provinz zurückgezogen und dann zwischen Nebel, Kirche und Wald versucht, die deutsche Seele einzufangen. Ob das für den Hörer funktioniert, hängt natürlich davon ab, ob dieser die ganze Idee einer deutschen Seele annimmt. Tut er das, dann kann er sich in dieses Dutzend Songs versenken und sich von ihnen mal wohlig, oft auch schaurig umschlingen lassen. 
Henje Richter

Recondite

Daemmerlicht

Release: 16.02.2018

℗ 2018 Plangent Records

U.S. Girls »In A Poem Unlimited« (4AD / Beggars / Indigo)
Meg Remy singt wie ein Love-Child von Kate Bush und Cockney Rebels Steve Harley: schief, süßlich, kraftvoll und charismatisch – während das Kollektiv The Cosmic Range aus Toronto, eine der besten kanadischen Avant-Funk-Jazz-Combos, dahinter immer andere traditionelle Pop-Sprachen auslotet. Denen allen ist gemeinsam, dass sie eine Balance zwischen episch und groovy austarieren, wie man sie vielleicht Ende des letzten Jahrzehnts bei den Yeah Yeah Yeahs fand.
Steffen Greiner

U.S. Girls

In a Poem Unlimited

Release: 16.02.2018

℗ 2018 4AD

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