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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Die Sterne, Sinkane, Tinariwen u.v.m.

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die wichtigsten VÖs für euch gehört. Diesmal mit Die Sterne, Sinkane, Tinariwen u.v.m.
Geschrieben am
Diverse: »Mach's Besser: 25 Jahre Die Sterne« (Materie/GoodToGo)
Freunde, Weggefährten und Nachfolger verneigen sich tief vor dem lakonischen Riesen Frank Spilker und seinen Sternen. Deren Songs – man dachte es sich ja bereits – haben eine derart mächtige Substanz, dass sie auch bei den unterschiedlichsten Herangehensweisen einfach nur anders glänzend funkeln und nicht ermatten.
Marco Fuchs

Various Artists

Mach's besser: 25 Jahre die Sterne

Release: 10.02.2017

℗ 2017 Materie Records

Sinkane »Life & Livin' It« (City Slang/Universal)
Der Londoner Ahmed Gallab alias Sinkane stellt sich der Tristesse und den allgemein angespannten Zeiten mit Schmiss und Seele. Die Botschaften sind dabei maximal einfach: Es geht um Lieblingslieder und um die Aussicht, sich in Zukunft besser zu fühlen. Im Gegensatz zum sehr guten Vorgänger »Mean Love« spielt Sinkane wieder vermehrt die Tanzkarte aus.
Kai Wichelmann

Sinkane

Life & Livin' It

Release: 10.02.2017

℗ 2017 City Slang

Vermont »II« (Kompakt/Rough Trade)
Obwohl sich das ungleiche Produzentenduo aus Danilo Plessow alias Motor City Drum Ensemble und Marcus Worgull schon zum zweiten Mal für eine LP zusammenfindet, ist man immer noch überrascht, wie gut sie miteinander harmonieren. »II« ist wie sein Vorgänger »Vermont« ein Ausflug in Ambient und einen House, der Beats missen lässt, in Landschaften aus Synthesizern. 
Lars Fleischmann

Vermont

II

Release: 10.02.2017

℗ 2017 Kompakt

Tinariwen »Elwan« (Wedge/Coop/Pias/Rough Trade)
Das Tuareg-Kollektiv Tinariwen produziert auch 15 Jahre nach seinem internationalen Durchbruch weiterhin traditionell nordafrikanisch mit leichten westlichen Einflüssen. ihr neues Album soll von der Sehnsucht nach ihrer Heimat berichten. »Elwan« klingt jedenfalls nach Melancholie, nach Gemeinschaft und ein wenig auch nach Klagegesang.
Henje Richter 

Tinariwen

Elwan

Release: 10.02.2017

℗ 2017 Wedge under exclusive license to [PIAS]

Blackfield »V« (Kscope/Edel)
Wie üblich verzichten Blackfield auf allzu verkopfte Soli, Jazz-Einschübe oder unvermittelte Dresche. Eingefleischte Partitur-Apostel könnte das unterfordern; andererseits ruft »V« zugleich in Erinnerung, dass Blackfield mehr ist als lediglich Wilsons Feriendomizil. Das Album präsentiert sich offensiv eingängig, schöngeistig und feierlich herausgeputzt. 
Valentin Erning

Blackfield

Blackfield V

Release: 10.02.2017

℗ 2016 Kscope, a division of Snapper Music plc

Clock Opera »Venn« (Imaginary Nations/!K7/Indigo)
Wenn auch eindringlich düster, ist »Venn« nicht melancholisch oder leise. Die vier Briten unterstreichen ihre Verzweiflung mit flotten Drums und Gitarren zu bedachten Electro-Akzenten, sodass die Platte mehr wie ein optimistisches Ringen mit hartnäckigen Dämonen wirkt und nicht wie jemand, der längst aufgegeben hat.
Carlotta Eisele

Clock Opera

Venn

Release: 10.02.2017

℗ 2017 League Of Imaginary Nations

Jesca Hoop »Memories Are Now« (Sub Pop/Cargo)
Nach langer Zeit des Widerstands hat sich Jesca Hoop auch für warmherzige und klassisch sinnlichere Ausformungen des Folk geöffnet. Zwar klingen ihre neun neuen Stücke oft immer noch fragil und reduziert, allerdings hat sie genau die erhebend-artifizielle Harmonik für sich entdeckt, die Kate Bush einst aus der Taufe hob und die danach von Acts wie Joanna Newsom verfeinert wurde. 
Christian Steinbrink

Jesca Hoop

Memories Are Now

Release: 10.02.2017

℗ 2017 Sub Pop Records

Tosca »Going Going Going« (!K7/Indigo)
»Going Going Going« heißt das aktuelle Werk von Richard Dorfmeister und Rupert Huber aus Wien. Perfekte Hintergrundmusik für eine unbeschwerte und sonnige Autobahnfahrt, schwebend, lässig und elegant und geschmeidig. Musik ohne scharfe Kanten oder eben Musik, die man hören kann, ohne hinzuhören, wie Richard Dorfmeister mal treffend sagte. 
Andreas Brüning

Tosca

Going Going Going

Release: 10.02.2017

℗ 2017 !K7 Records

Lowly »Heba« (Bella Union/Coop/Pias/Rough Trade)
Das Quintett hat sich auf der Staatlichen Musikhochschule Aarhus kennengelernt und mit »Heba« ein fantastisches (Electro-)Pop-Album aufgenommen: »Deer Eyes« präsentiert den besten Refrain, den Chairlift nie geschrieben haben, »Mornings« erinnert an Warpaint und Chvrches zugleich, und »Word« ist traurig-tanzbarer Electro-Pop der schönsten Kategorie.
Marius Wurth

Lowly

Heba

Release: 10.02.2017

℗ 2017 Bella Union

Thievery Corporation »The Temple Of I & I« (ESL/Rough Trade)
Die beiden Produzenten kombinieren perlende Keyboards, Trio-Casio-Beats, dicke Bässe, fette Bläser-Sätze, sonnige Synthesizer-Flächen mit UB40-Anklängen, Einflüssen aus Pop, Chanson und Easy Listening in mächtigen Hall-Räumen mit einer Handvoll richtig guter Gastsänger, Rapper und Toaster. Fertig ist ihre mächtig groovende Entspannungsmusik.
Andreas Brüning

Thievery Corporation

The Temple of I & I

Release: 10.02.2017

℗ 2017 ESL Music