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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Die Heiterkeit, The Kills, Minor Victories u.v.m.

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die wichtigsten VÖs für euch gehört. Diesmal mit Die Heiterkeit, The Kills, Minor Victories u.v.m.
Geschrieben am
Die Heiterkeit »Pop & Tod I+II« (Buback / Indigo)
Die Band sucht gar nicht erst nach Eindeutigkeiten. Stattdessen wandelt sie, mittlerweile zum Quartett angewachsen, unaufgeregt und ohne Diskurs-Zeigefinger zwischen Poesie und Alltag. Dabei übt sie sich in einer Lässigkeit, die Alltägliches nicht mit gekünstelter Bedeutungsschwere aufblasen muss. 

Die Heiterkeit

Pop & Tod I+II

Release: 06.04.2016

℗ 2016 Buback Tonträger

The Kills »Ash & Ice« (Domino / GoodToGo)
Im einen Moment denkt man: Toll, sie können es noch, etwa in »Siberian Nights«, in dem ein psychedelisches Intro von einem für Hince so typischen dringlichen Gitarrenriff abgelöst wird, bevor Mossharts rauer Gesang einschlägt: »For the doomed youth I’ve got a love. For the blue-eyed boys I got a love, for the cruel you I got a love.« 

The Kills

Ash & Ice

Release: 03.06.2016

℗ 2016 Domino Recording Co Ltd

Minor Victories »Minor Victories« (PIAS / Rough Trade)
Alle Musiker spielen so überzeugend zusammen, dass das oft bemühte Konzept der Supergroup hier so überhaupt nicht greifen mag. Ein kleiner Sieg der Individuen und ein großer für die Freude am Musikmachen.

Minor Victories

Minor Victories

Release: 03.06.2016

℗ 2016 Minor Victories under exclusive license to Play It Again Sam

Tegan And Sara »Love You To Death« (Warner)
Willkommen in der Formatradio-Ödnis: Tegan And Sara lassen die Spice Girls und t.A.T.u. wie die Speerspitze der Pop-Avantgarde aussehen.

Tegan and Sara

Love You to Death

Release: 03.06.2016

℗ 2016 Warner Bros. Records Inc.

Whitney »Light Upon The Lake« (Secretly Canadian / Cargo)
Der neueste Schrei aus Chicago klingt wahnsinnig alt, hat sich einiges bei Neil Young abgeschaut und sein Handwerk in der Westcoast-Songschreiber-Schmiede gelernt. Two pale white boys schreiben Sommerhits für die von der Hitze gelähmte Masse. So liegt man dann eben da.

Whitney

Light Upon the Lake

Release: 03.06.2016

℗ 2016 Secretly Canadian

We Are Scientists »Helter Seltzer« (100% / Rough Trade)
Der Track »Want For Nothing« bleibt der einzige, der ohne Anstrengung gefällt und im Ohr bleibt. Der Rest der Platte ist zwar ein solides Gerüst, zu dem sich vor ein paar Jahren wunderbar hätte tanzen lassen, das im Jetzt jedoch nur noch schwer zu verorten ist. 

We Are Scientists

Helter Seltzer

Release: 22.04.2016

℗ 2016 100% Records

Melvins »Basses Loaded« (Ipecac / PIAS / Rough Trade)
Überhaupt wird es auf »Basses Loaded« erst dann richtig spaßig, wenn die Band um King Buzzo nicht nur mit den leicht totgekauten Knochenbrecher-Riffs daherkommt, sondern wie bei »Shaving Cream« völlig durchdreht oder beim schleppenden »Planet Distructo« einen nahtlosen Übergang zum Jazz findet. 

Melvins

Basses Loaded

Release: 03.06.2016

℗ 2016 Ipecac Recordings

Amber Arcades »Fading Lines« (Heavenly / Coop / PIAS / Rough Trade)
Aber so richtig gut wird das Debüt in der Mitte mit den verträumten Pop-Stücken »Apohenia« und »This Time«, die mit ihrem melancholischen Grundton und der Stimme de Graafs an die Großtaten der schottischen Band Camera Obscura erinnern. 

Amber Arcades

Fading Lines

Release: 03.06.2016

℗ 2016 Heavenly Recordings under exclusive licence to [PIAS]

The Claypool Lennon Delirium »The Monolith Of Phobos« (ATO / PIAS / Rough Trade)
Natürlich sind ein paar Primus- und auch väterliche John-Lennon-Zitate dem Ironie-Bedürfnis geschuldet, entscheidender aber ist die Tatsache, dass dieses Album trotz aller Vorbehalte und stilistischer Rückbesinnung völlig frei von Zwängen und Restriktionen klingt. 

The Claypool Lennon Delirium

Monolith of Phobos

Release: 03.06.2016

℗ 2016 Prawn Song Records & Chimera Music under exclusive license to PIAS Cooperative