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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Bon Iver, Banks, Danny Brown u.v.m.

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die wichtigsten VÖs für euch gehört. Diesmal mit Bon Iver, Banks, Danny Brown u.v.m.
Geschrieben am
Gab es seit 1965, als Bob Dylan den Folk mit E-Gitarre und Rockband schredderte, je ein größeres Grollen in dem Genre als gerade? Bon Iver zerschießt seinen Stil mit Laserstrahlen und Auto-Tune-Versuchen, outet sich als Fantast und manifestiert doch nur seinen Ruf als überlebensgroßer Künstler.

Bon Iver

22, A Million

Release: 30.09.2016

℗ 2016 Jagjaguwar

Halbdunkle Sounds und mächtige Bässe dominieren »The Altar« und werden nur ab und zu von Balladen wie »Mind Games« durchbrochen. Gegen Ende nimmt die Qualität des Albums deutlich ab, man ertappt sich manchmal sogar dabei, gar nicht mehr richtig hinzuhören. Das wäre bei »Godess« nie passiert.

Banks

The Altar

Release: 30.09.2016

℗ 2016 Harvest Records

Danny Brown »Atrocity Exhibition« (Warp / Rough Trade)
Brown ist immer dann am besten, wenn er den Junkie spielt und bis zur Lächerlichkeit überzieht, so auch hier wieder. Aber der Eindruck kann nicht ganz abgewehrt werden, dass der Abstand zum Erzählten größer geworden ist. Einer Exhibition – also Ausstellung – steht das aber vermutlich gut zu Gesicht.

Danny Brown

Atrocity Exhibition

Release: 30.09.2016

℗ 2016 Warp Records

Pixies »Head Carrier« (Pixiesmusic / PIAS / Rough Trade)
»Head Carrier« ist gut. In nicht wenigen Momenten sehr gut. Da findet eine Band sich wieder, wie ein älter gewordenes Paar, das auf einmal wieder merkt, worauf die Leidenschaft einst gründete, nachdem die Kinder aus dem Haus sind.

Pixies

Head Carrier

Release: 30.09.2016

℗ 2016 Pixes Music

Patrice »Life’s Blood« (Supow / Rough Trade)
»Life’s Blood« ist eine gelungene Rückmeldung des Reggae’n’Soul-Brothers aus Köln: Entspannte Beats, international formatierter Sound und immer noch viel Bob Marley – eine prima Spätsommer-Platte.

Patrice

Life's Blood

Release: 30.09.2016

℗ 2016 Supow Music

Keshavara »Keshavara« (Papercup / Indigo)
Der Timid-Tiger-Sänger Keshav Purushotham hat ein Album produziert, das sich zwischen relaxter Elektronik und latenter Tanzbarkeit bewegt. Keshavaras Sound ist erfüllt von kosmischer Schlaffheit, die eine eminent suggestive Wirkung entfaltet, ohne dass man gleich eingelullt wird. Er groovt, verhängt aber kein Tanzdiktat.

Keshavara

Keshavara

Release: 24.08.2016

℗ 2016 Papercup Records

Machinedrum »Human Energy« (Ninja Tune / Rough Trade)
Das Ü-Ei hat mal wieder zugeschlagen: Auf seinem neuesten Werk hört sich Travis Stewart alias Machinedrum mal wieder ganz anders an als zuvor. Diesmal sind Schoko und Plastik drin, wie es sich gehört.

Machinedrum

Human Energy

Release: 30.09.2016

℗ 2016 Ninja Tune

Regina Spektor »Remember Us To Life« (Warner)
Hin- und Herhüpf-Songs wie die Single »Bleeding Heart«, das zauberhafte, melancholische »Older And Taller« oder das experimentierfreudige, schnalzige »Small Bill$«, das man lieber Rihanna überlassen hätte. Regina Spektors »Remember Us To Life« gibt wieder viel neuen Audiostoff für Independent-Romanzen. Das ist schon alles, aber nicht nichts.

Regina Spektor

Remember Us To Life

Release: 30.09.2016

℗ 2016 Sire Records

The Slow Show »Dream Darling« (Haldern Pop / Rough Trade)
Trotz all des Trübsalblasens enttäuschen The Slow Show keinesfalls. Grund dafür ist die unwiderstehliche Art, mit der sie ihre Songs vortragen und ihre Stärken ausspielen. Das delikate Teamplay aus Rob Goodwins Brummbär-Gesang und der klassischen Begleitung inklusive Bergarbeiter-Blaskapelle formiert sich zu einem akustischen Dackelblick.

The Slow Show

Dream Darling

Release: 30.09.2016

℗ 2016 Haldern Pop Recordings

Wallis Bird »Home« (Mount Silver / Caroline / Universal)
Wallis Bird hat ihr Zuhause gefunden. Die neue Platte ist ein manchmal überbordendes Zeugnis vom Gefühl des Ankommens. An der Schönheit dieses Albums besteht kein Zweifel, nur die typischen, manchmal beißenden Ecken und Kanten der Wallis Bird wurden eingeweicht.

Wallis Bird

Home

Release: 30.09.2016

℗ 2016 Mount Silver Records, All rights reserved. Label Services by Caroline International

Die norwegische Experimental-Pop-Künstlerin Jenny Hval legt nach dem fantastischen »Apocalypse, Girl« vom letzten Jahr schon wieder ein intensives, mitunter lustiges und vor allem sehr gutes neues Album vor.

Jenny Hval

Blood Bitch

Release: 30.09.2016

℗ 2016 Sacred Bones Records