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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Aurora, Brian Fallon, The KVB u.v.m.

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die wichtigsten VÖs für euch gehört. Diesmal mit Aurora, Brian Fallon, The KVB u.v.m.
Geschrieben am
Aurora »All My Demons Greeting Me As A Friend« (Vertigo Berlin / Universal)
Breitwand-Pop trifft auf Minimalismus: Aurora wird den hohen Erwartungen mit ihrem Debütalbum gerecht. Mit einer Mischung aus Über-Pop-Hits und melancholischen Songs schafft es die Sängerin, eine Brücke zwischen Mainstream und Hipness zu schlagen. Dabei bewegt sie sich zwischen Licht und Dunkelheit. Und wird damit nicht nur den hohen Erwartungen, sondern auch ihrem Albumtitel gerecht: „All My Demons Greeting Me As A Friend“ beschreibt die Morgenröte zwischen nächtlicher Dunkelheit und befreiendem Sonnenaufgang. (LZ)

AURORA

All My Demons Greeting Me As a Friend (Deluxe)

Release: 11.03.2016

℗ 2016 Decca, a division of Universal Music Operations Limited

Aurora im Gespräch

Brian Fallon »Painkillers« (Island / Universal)
Brian Fallon macht mit seinem ersten Soloalbum leider genau dort weiter, wo er mit dem letzten Gaslight-Anthem-Album »Get Hurt« aufgehört hat. Bestachen seine Platten damals noch durch Fallons postpubertäre Rebellion und verklärt-naive Working-Class-Romantik, ist »Painkillers« genau wie auch schon das letzte Band-Album »Get Hurt« eine Ansammlung antriebsloser Retorten nach Schema F. (JW)

Brian Fallon

Painkillers

Release: 11.03.2015

℗ 2016 Island Records, a division of UMG Recordings, Inc.

The KVB »Of Desire« (Invada / PIAS / Rough Trade)
Seit fünf Jahren veröffentlichen The KVB jährlich Alben - auf »Of Desire« versuchen sie ihre rückwärtsgewandte Mischung aus Shoegaze und Postpunk zu perfektionieren. Es ist ein Album, das anfangs wie der coole Soundtrack zum Gelangweilt-an-der-Kasse-Stehen oder Staubsaugen klingt und im Laufe der Zeit dann doch kraftvoll zubeißt. (SJ)

The KVB

Of Desire

Release: 11.03.2016

℗ 2016 Invada Records

L’aupaire »Flowers« (Virgin / Universal)
Auch wenn die Vita L’aupaires wie das Drehbuch einer VOX-Dokusoap klingt, sollte man den Songwriter Robert Laupert und seine Spezialität »Ohrwurm süß-sauer« keinesfalls unterschätzen.​ So gelingt es ihm auf diesem Album, Rollercoaster Girls, Black Coffee Girls und Uptown Diven in entwaffnend guten Folkpop-Stücken zu besingen und selbst den größten »Kommerz«-Schreier zum Durchhören zu bewegen. (SJ)

L'aupaire

Flowers

Release: 11.03.2016

℗ 2016 L'aupaire, under exclusive license to Virgin Records, a division of Universal Music GmbH

L'Aupaire im Gespräch

Mmoths »Luneworks« (Because / Al!ve)
Im Jahr fünf nach seinem Blog-Hype »Heart« beweist der Ire Mmoths mit seinem Debütalbum, dass er es definitiv mit Aphex Twin & Co. aufnehmen kann. »Luneworks« ist ..., ja, was eigentlich? Gute Frage. Jeder der 14 Tracks tönt, fiept und pluckert anders und ganz eigen. Spannend und vielversprechend. (JW)

MMOTHS

Luneworks

Release: 11.03.2016

℗ 2016 Because Music

MMOTHS im Gespräch

Alessia Cara  »Know-It-All« (Def Jam / Universal)
Alessia Cara, das neue Super-Duper-Wunderkind aus Kanada, tritt mit einem ganzen Rattenschwanz an Huldigungen auf den Plan. Dabei ist das doch bestimmt auch nur wieder schnöder Schön-Mädchen-Pop mit zarter Taylor-Swift-Stimme und Rotzgören-Beats. Obacht! Ganz so einfach wird einem der Hass hier nicht gemacht, aber neu erfunden wird hier wirklich nichts. Zurück auf die Innovations-Schulbank, Alessia, alles weißt du noch lange nicht. (CE)

Alessia Cara

Know-It-All (Deluxe)

Release: 11.03.2016

℗ 2015 Def Jam Recordings, a division of UMG Recordings, Inc.

Alessia Clare im Gespräch

Matt Corby »Telluric« (Warner)
Matt Corby ist eher ein besessener Auteur als ein TV-Popstar. Auf seinem Debüt droht er jedoch an seinen gigantischen Ambitionen zu scheitern. Während »Monday« noch mit Gospel-Flair glänzt, »Knife Edge« mitreißt und »Good To Be Alone« den Zauber eines Jeff Buckley wieder aufleben lässt, verliert sich der Rest leider zu oft in leeren Soul-Gesten, die lose an mäßigen Songs baumeln. (SJ)

Matt Corby

Telluric

Release: 11.03.2016

℗ 2015 Atlantic Records UK for the World excluding Australia and New Zealand, a Warner Music Group Company

Pete Yorn »Arranging Time« (Capitol / Universal)
Als Pete Yorn 2009 mit Scarlett Johansson kollaborierte, entstand das gemeinsame Album »Break Up« und damit eine Sammlung wundervoller Liebeslieder. Mag ja sein, dass es ungerecht ist, Künstler immer auf ihr eines gutes Werk zu beschränken. Aber es ist, wie es ist, und die Qualität von »Break Up« schimmert auf »Arranging Time« nur noch ganz selten durch. Vielleicht bekommt Yorn ja bald einen Anruf von Zach Braff, falls dieser an einer weiteren hübschen Indie-Romantic-Comedy arbeitet. Dafür würden sich einiges auf »Arranging Time« eignen. Mit solchen Filmen teilen sich die meisten Songs aber leider auch die Berechenbarkeit. (JB)

Pete Yorn

ArrangingTime

Release: 11.03.2016

℗ 2016 Boyletown Music, Inc., Under Exclusive License To Capitol Records