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Mit Arctic Monkeys, Beach House u.v.m.

Die besten Platten der Woche

Wir haben wie immer die wichtigsten Platten der Woche für euch gehört. Diesmal mit Arctic Monkeys, Beach House, La Luz u.v.m.

Geschrieben am

Arctic Monkeys »Tranquility Base Hotel & Casino« (Domino / GoodToGo)
Die neue Platte ist ein ambitionierter Stilexkurs in Richtung Jazz- und Downtempo-Rock mit cooler Synthie-Prägung, vor allem in »Batphone«. Wenn Alex Turner dem vermeintlichen Durcheinander, das er angerichtet haben will, »Tranquility Base Hotel & Casino« voranstellt, dann bloß deshalb, weil auch er es ist, der das Album ganz allein am Piano komponiert hat – und auch die Lorbeeren einstreicht, sollten sich seine Abgrenzungsbemühungen vom Indie-Spektrum bezahlt machen. Anders gesagt: Man hat die Arctic Monkeys nicht nur so noch nie gehört, man hätte auch niemals gedacht, dass sie überhaupt derart loungig Sinn machen könnten.
Benni Bender

Arctic Monkeys

Tranquility Base Hotel & Casino

Release: 11.05.2018

℗ 2018 Domino Recording Company Ltd

Beach House »7« (Bella Union / PIAS / Rough Trade)
Victoria Legrands geisterhafter Gesang schwebt über einem dichten Soundteppich aus Orgel und düsteren Synthie-Drones, während Alex Scully Feedback-Schleifen verhallen lässt. Ewige Helden wie Mazzy Star oder Lush kommen auch auf »7« schnell ins Gedächtnis, trotzdem schaffen es Beach House dank subtiler Modifikationen, ihren Sound frisch zu halten. Hier mal eine überraschende Synthie-Spielerei wie in »Black Car«, dort dominierende Percussion-Elemente wie in »Dive«.
Thorsten Streck

Beach House

7

Release: 11.05.2018

℗ 2018 Bella Union

La Luz »Floating Features« (Hardly Art / Cargo)
La Luz’ Ortswechsel aus dem verregneten Nordwesten in den Golden State ist für den Sound der Band durchaus logisch und passend: hier der knallige Surf-Twang, der an den Stränden von Kalifornien geboren wurde, dort die süßen Popmelodien von 1960er-Girl-Bands. La Luz spiegeln sich mit ihrer Musik im Gegenlicht der Traumfabrik Hollywood, nutzen die Mittel der Überinszenierung und machen daraus alternatives (Klang-)Kino mit Substanz und einem gewissen Trash-Faktor.
Timo Weber

La Luz

Floating Features

Release: 11.05.2018

℗ 2018 Hardly Art

Nina Kinert »Romantic« (V2)
Ein derangiertes Klavier, Streicher, Flöten und Harfen bilden den kammermusikalischen Hintergrund, vor dem Kinert mit Sound- und Stimmexperimenten die unterschiedlichen Facetten von Romantik durchleuchtet. Das ist selten dramatisch, oft leicht verschroben und von Drum-Computern dominiert. Ganz so, als habe man die Cocteau Twins in einem Lustgarten der Jetztzeit ausgesetzt.
Verena Reygers

Nina Kinert

Romantic

Release: 11.05.2018

℗ 2018 Ninkina under exclusive license to V2 Records Benelux

Simian Mobile Disco »Murmurations« (Wichita / PIAS / Rough Trade)
Simian Mobile Disco verfolgen inzwischen einen wesentlich experimentelleren Ansatz als früher, der die Briten nun mit dem Frauenchor The Deep Throat Choir aus Hackney vereint. Folgerichtig steht diese Zusammenarbeit mit dem Ostlondoner Vokal-Ensemble im Zentrum von »Murmurations«. Im Ergebnis sind das einnehmende Stücke, die elektronischen Groove mit hypnotisch-weihevollen Gesangsharmonien verknüpfen.
Dirk Hartmann

Simian Mobile Disco

Murmurations

Release: 11.05.2018

℗ 2018 Wichita Recordings Ltd., under exclusive license from Simian Mobile Disco. Released under exclusive license to [PIAS].

The Sea And Cake »Any Day« (Thrill Jockey / Rough Trade)
Unterstützung bekommt die Band auf »Any Day« durch Paul von Mertens (Brian Wilson) an Flöte und Klarinette sowie Nick Macri am Kontrabass. Sie setzen sanfte Akzente im warmen Fluss des Albums, dessen Pop-Verwandtschaft sich eher in harmonischer Melancholie als aufbrausenden Hooklines zeigt. Viel mehr Worte muss man nicht darüber verlieren, TSAC sind mit ihrem besonderen Flow weiterhin einzigartig und an passenden Tagen nahezu unschlagbar.
Klaas Tigchelaar

The Sea and Cake

Any Day

Release: 11.05.2018

℗ 2018 Thrill Jockey Records

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