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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Arcade Fire, Benjamin Gibbard, Katie von Schleicher, u.v.m.

Platten der Woche

Wir haben wie immer die wichtigsten Veröffentlichungen der Woche für euch gehört. Diesmal mit Arcade Fire, Benjamin Gibbard, Katie von Schleicher, u.v.m.
Geschrieben am
Arcade Fire »Everything Now« (Columbia / Sony)
Arcade Fire haben dem episch-dynamisch rockenden Unterbau ihrer alten Songs entsagt und geben sich stattdessen noch poppiger, aber auch noch vielseitiger denn je. »Everything Now« eben, alles, und zwar jetzt sofort. Disco wird von Funk abgewechselt, dann von Synthie- und Electro-Pop oder einfachem Punk. Die Band hat hier wirklich alles zugelassen, offenbart ihr volles Maß an Kreativität und Einzigartigkeit, sie ist abstrakt wie nie, aber immer auch sinnlich.
Christian Steinbrink

Arcade Fire

Everything Now

Release: 28.07.2017

℗ 2017 Arcade Fire Music under exclusive licence to Sony Music Entertainment UK Limited

Benjamin Gibbard »Bandwagonesque« (Atlantic / Warner)
Aus Ben Gibbards Version von Teenage Fanclubs 1991er-Indie-Klassiker »Bandwagonesque« spricht die innige Liebe zum Ursprungswerk. Dementsprechend behutsam hat Gibbard es verändert, die Unterschiede liegen vor allem in etwas breiteren Arrangements und einer vollmundigeren Produktion. Abseits davon besteht seine Leistung vor allem darin, eines der vergessenen Meisterwerke des schottischen Indie-Rock einer neuen Generation von Fans nahezubringen.
Christian Steinbrink
Katie von Schleicher »Shitty Hits« (Full Time Hobby / Rough Trade)
Das Neblig-Wirre des Albums ist auch durch die eigenwillige Produktion zu erklären, denn von Schleicher hat alle Songs auf einem Bandgerät aufgenommen. Dass aus dem Album letztendlich kein Jammertal wurde, ist ihrer dunklen, kratzigen und warmen Stimme sowie den kraftvollen Melodien zu verdanken. Denn Katie von Schleicher besingt die beschissenen Aspekte des Lebens so bezaubernd kompromisslos, dass man lauthals gegen all den inneren wie äußeren Dreck mit ansingen mag.
Kerstin Kratochwill 

Katie Von Schleicher

Shitty Hits

Release: 28.07.2017

℗ 2017 Full Time Hobby

Bedouine »Bedouine« (Spacebomb / Caroline / Universal)
Azniv Korkejian alias Bedouine sorgt auf ihrem Debütalbum für einen derart unangestrengten Sound, dass man nur die Augen schließen muss, um sich mit einem kühlenden Minze-Tee auf einem Dach in Marrakesch zu wähnen. Müde Drum-Beats, bekiffte Gitarren oder auch die hier und da aufheulende Hammondorgel wirken wie ein Instant-Relax-Booster mit staubigem Ethno-Flavour. Nicht zu glatt, aber wahnsinnig elegant und lässig.
Verena Reygers

Bedouine

Bedouine

Release: 23.06.2017

℗ 2017 Spacebomb Records

Manchester Orchestra  »A Black Mile To The Surface« Loma Vista / Caroline / Universal)
Manchester Orchestra schrieben den Soundtrack zu »Swiss Army Man«, einem der am meisten unterschätzten Filme der vergangenen Jahre. Daniel Radcliffe sagte über den Soundtrack, er hätte für einen Oscar nominiert werden sollen. Das hat nicht geklappt – bleibt zu hoffen, dass Manchester Orchestra nun wenigstens für »A Black Mile To The Surface« die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. »I don’t know where I am going but I am going anyways«. 
Christian Steigels

Manchester Orchestra

A Black Mile to the Surface

Release: 28.07.2017

℗ 2017 Loma Vista Recordings., Distributed by Concord Music Group, Inc.