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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit alt-J, Kraftklub, Chastity Belt u.v.m.

Platten der Woche

Wir haben wie immer die wichtigsten Veröffentlichungen der Woche für euch gehört. Diesmal mit alt-J, Kraftklub, Chastity Belt u.v.m.
Geschrieben am
alt-J »Relaxer« (Infectious/Coop/PIAS/Rough Trade)
Wer fragt sich bei den Arrangements, die alt-J regelmäßig aus ihren Gehirnwindungen zaubern, nicht manchmal, wen die Jungs beeindrucken wollen oder was sie geraucht haben? Immerhin: Die Herren halten ihren Frickelwahn und ihren Eklektizismus stets mit einem guten Gespür für Groove und Hooks in Schach.
Nina Gierth

alt-J

RELAXER

Release: 02.06.2017

℗ 2017 alt-J under exclusive licence to Infectious Music Ltd., a BMG Company

Kraftklub »Keine Nacht für Niemand« (Vertigo Berlin/Universal)
Kraftklub haben durchaus gemerkt, dass es Zeit ist, den Hype auf ein substanzielles Fundament zu stellen. Und mit »Keine Nacht für Niemand« ist ihnen das gelungen. Ihr drittes Album ist weniger rotzig, dafür vollmundiger und deutlich vielseitiger geworden als die Vorgänger, stilistisch offenbart die Band ungeahnte Talente.
Henrik Hamelmann

Kraftklub

Keine Nacht für Niemand

Release: 02.06.2017

℗ 2017 Kraftklub, under exclusive license to Vertigo/Capitol, a division of Universal Music GmbH

Chastity Belt »I Used To Spend So Much Time Alone« (Hardly Art/Cargo)
Man merkt dem Album an, dass die Band an musikalischer Erfahrung dazugewonnen hat: Die Melodien sind feiner, die Texte wirken geschliffener, und die Produktion ist sauberer. Ein Album, das man sich selbst an schlechten Tagen immer wieder anhören und jedem traurigen Teenager in die Hand drücken sollte.
Julia Brummert

Chastity Belt

I Used to Spend So Much Time Alone

Release: 02.06.2017

℗ 2017 Hardly Art

Beach Fossils »Somersault« (Bayonet/Cargo)
Die Beach Fossils forschen auf ihrer neuen Platte aber genau an den richtigen Stellen weiter. Exemplarisch dafür steht »This Year«: Der Song fängt wie ein archetypisches Stück der Band an. Eine desperate Gitarre setzt ein, ein zarter, aber schneller Schlagzeugrhythmus legt sich darüber, dann kommen elegische Streicher hinzu, und das Stück hebt ab in Richtung purer Schönheit
Kai Wichelmann 

Beach Fossils

Somersault

Release: 02.06.2017

℗ 2017 Secretly Publishing

Saint Etienne »Home Counties« (Heavenly/Coop/PIAS/Rough Trade)
Obwohl die Tendenz zu topografisch ausgerichteten Konzeptalben die Arbeit von Saint Etienne seit jeher bestimmt (»Tales From Turnpike House«), sind die Songs auf »Home Counties« nur sehr locker in einen übergeordneten Kontext eingebunden. Tatsächlich steht das Album im Zeichen musikalischer Vielfalt, die sich darin konkretisiert, dass grundverschiedene Genres miteinander konfrontiert werden.
Mario Lasar

Saint Etienne

Home Counties

Release: 02.06.2017

℗ 2017 Saint Etienne Ltd. under exclusive licence to [PIAS]

Pixx »The Age Of Anxiety« (4AD/Beggars/Indigo)
»The Age Of Anxiety« ist ein Themenalbum, das sich persönlich, aber auch politisch mit dem Komplex »Angst« auseinandersetzt. Die Songs lullen den Hörer hypnotisch, hellsichtig und hallend ein: Pixx erfasst auf schlaue und schöne Weise die fragile Welt um sich herum, aber auch die noch zerbrechlichere in sich selbst.
Kerstin Kratochwill

Pixx

The Age of Anxiety

Release: 19.05.2017

℗ 2017 4AD

Wandl »It’s All Good Tho« (Affine/Hoanzl)
Zwischen skizzenartigen Tracks wie »Schulhof« und Songs mit Single-Potenzial wie »Cola« baut Wandl eine vertrackte Atmosphäre auf, die irgendwo zwischen Pool-Party, Trap-Konzert und Hänger-WG liegt. Mit der gelungenen Symbiose aus HipHop, R’n’B und Elektronik vereint »It’s All Good Tho« Slacker-Attitüden verschiedener Genres mit außerordentlicher Qualität.
Louisa Zimmer

Wandl

It's All Good Tho

Release: 02.06.2017

℗ 2017 Affine

Noga Erez »Off The Radar« (City Slang/Universal)
Auf ihrem neuen Album hält Noga Erez stets die Balance zwischen wütendem Ton und Kontrolle. Sowohl musikalisch als auch thematisch erinnert dieses Debüt an Künstlerinnen wie M.I.A., ohne jedoch an Eigenständigkeit einzubüßen. Ein starkes Statement und eine Geste der Unabhängigkeit, ein Debüt, das auf keinen Fall »Off The Radar« bleiben sollte!
Konstantin Maier

Noga Erez

Off the Radar

Release: 02.06.2017

℗ 2017 City Slang

SXTN »Leben am Limit« (JINX/Chapter One/Universal)
»Leben am Limit« von SXTN ist endlich da, und es ist, wie zu erwarten, dope. Bei Wikipedia steht noch immer: »Sie polarisieren durch ihre provokanten Texte.« Ja, denn wenn Frauen pöbeln, ist das provokant, muss hinterfragt und gerügt werden. Frauen mag man leise und züchtig, und schon gar nicht sollen sie eine peinliche Ideologie entlarven, wie es SXTN tun.
Paula Irmschler

SXTN

Leben am Limit

Release: 02.06.2017

℗ 2017 JINX Music