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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Alben vom 08.02.08

Platten der Woche

Diese Woche mit Cass McCombs, Louis XIV, The Ghost Of Tom Joad, Junius, Morcheeba, Sascha Funke, 60 Watt Kid, A Fine Frenzy, Bob Mould, Morrissey u.a.
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Es scheint, als ob mit Besserung des Wetters auch die Plattenreleases jede Woche besser werden. Heute gibt es nicht nur ein wundervolles Debüt der deutschen Ghost Of Tom Joad, sondern auch viel Neues von alten Bekannten wie Morcheeba, Louis XIV und außerdem neue Scheiben von Cass McCombs, Junius oder A Fine Frenzy. Und sogar noch mehr.

These New Puritans - Beat Pyramid (Domino)

Cass McCombs - Dropping The Wit (Domino)

School Of Language - Sea From Shore (Thrill Jockey / Rough Trade)

Louis XIV - Slick Dogs And Ponies (Inkubator / Soulfood)
Anfangs staunt man: Das ist doch eher ein Irrtum als Louis XIV, doch nach anfänglichem Sound- und Stimmenwirrwarr ist da wieder diese unvergleichliche Stimme und auch der Rest der vier Kalifornier. Klasse.

Ghost Of Tom Joad
- No Sleep Until Ostkreuz (Richard-Mohlmann-Records / Indigo)
Hierbei handelt es sich tatsächlich um das Debüt einer deutschen Band, einer sehr erfolgreichen gar, bedenkt man, dass diese drei Männer in der kurzen Zeit ihres Band-Bestehens schon mit Musikern wie Maximo Park, Coheed And Cambria, Kettcar und Tomte auf der Bühne standen. 'No Sleep Until Ostkreuz' ist auf alle Fälle gelungen, also bittesehr!

Junius - Junius (Makemyday / Al!ve)
Die vier Prog-Indie-Postgrunge-Typen aus Boston werfen nach zwei EPs und einem Longplayer auch dieses Jahr wieder ein neues Album auf den Markt. Düstere Backgroundgeräusche und der Gesang erinnern auch bei diesem Album teilweise wieder an alte 80er-Jahre-Recken wie The Cure, Junius kommen allerdings sehr viel noisiger daher. Im März ist die Band auch live in Deutschland zu bewundern.

Morcheeba
- Dive Deep (Echo / Pias / Rough Trade)
Beim Opener 'Enjoy The Ride' denkt man nach den ersten Klängen: "Achja, Morcheeba", doch dann setzt der Gesang ein und den hat die Band auf der neuen Scheibe nach endlosem Hickhack am Mikro kurzerhand ersetzt durch einige Gaststimmen. Schade eigentlich, aber vielleicht auch gut so: back to the roots!Sascha Funke - Mango (PB Pitch Control) Nach fünf Jahren liefert der Berliner DJ wieder mal ein neues, Funken sprühendes minimalistisch bis melancholisches Beat-Werk ab.

60 Watt Kid - 60 Watt Kid (BB*Island/ Absolutely Kosher/Cargo)
Hm, experimenteller Pop oder wie soll man das Debüt der drei Jungs aus San Francisco nennen? Seltsame Geräusche verwundern den Zuhörer, teilweise hört sich das an, als ob mehrere Platten verschiedenster Jahrzehnte übereinander laufen. Klingt, wie soll man sagen: interessant?

A Fine Frenzy
- One Cell In The Sea (Virgin / EMI)
Tori Amos? Rote Haare hat Alison Sudol jedenfalls auch. Und eine wundervolle Stimme, die über dem Piano schwebt. Nochmal gefragt: Tori Amos?

Bob Mould - District Line (Beggars / Indigo)
Mit Hüsker Dü schrieb Bob Mould einst SST-Geschichte, mit Sugar und als Solo-Künstler konnte er später, zumindest phasenweise, an den Glanz vergangener Tage anknüpfen. 'District Line' weiß nun erstmals seit Jahren wieder zu überzeugen - dank weniger Vocoder-Effekten, mehr Gitarren, und insgesamt mehr Bob Mould. Willkommen zurück.

Morrissey
- Greatest Hits (Decca / Universal)
Da muss man nicht viel zu sagen, Greatest Hits halt. Mit nur einem neuen, dann aber großartigen Song namens: 'That's How People Grow Up', den man, verfolgt man diesen Link auch anhören und -sehen kann.