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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Alben vom 29.08.08

Platten der Woche

Diese Woche präsentieren wir euch das Neueste aus Schweden (Lykke Li), Lemmis singende Warze (Motörhead) und die juvenilen Late of the Pier uvm.
Geschrieben am
Der Plattenmarkt steuert wieder auf den Herbst zu, wie man an den langsam ansteigenden VÖs bemerken kann. Diese Woche präsentieren wir euch das Neueste aus Schweden (Lykke Li), Lemmis singende Warze (Motörhead) und die juvenilen Late of the Pier.

Außerdem dabei: Eskobar, John Q Irritated, Broken Social Scene presents Brendan Canning, Pete Greenwood, The Rascals, Rex The Dog, Robyn, Roots Manuva.



Broken Social Scene presents Brendan Canning - "Something For All Of Us" (Arts&Craft / ALIVE)

Eskobar - "Death In Athens" (Cargo Records)

John Q Irritated - "5 Days Of Flat Water" (Hazelwood / Indigo)

Late of the Pier - "Fantasy Black Channel" (Parlophone / EMI)

Lykke Li - "Youth Novels" (Eastwest / Warner)
Immer diese Schwedinnen
An Abba, Ace of Base denken wir alle ja noch gern zurück. Im hier und heute heißt einer unserer Lieblinge Robyn, und ab sofort gibt's da auch noch Lykke Li, endlich als Platte hierzulande. Die gerade mal 22jährige hat durchaus eine beeindruckende Biografie: Als Künstlerkind lebte sie schon in Barcelona und New York und entschloss sich früh selbst kreativ tätig zu werden. Ihrem Debut Youth Novels schickte sie eine EP sowie diverse Singles inklusive Videos voraus, die auch optisch beeindrucken. Dominiert werden die 12 Alben-Songs natürlich von ihrer Stimme, die mal unbeschwert, mal traurig von Liebe, Lust und Leid singt. Dazu gesellen sich sparsam Gitarre, Klavier, Percussions und etwa Electronica oder Gimmicks wie ein Megaphon. Das ganze klingt am Ende mehrheitlich frisch, leicht und tanzbar, nur gegen Ende ein bisschen nachdenklicher, insgesamt aber wunderbar. Bitte anhören und angucken.
(Und nächsten Monat dann mehr aus Schweden von Ane Brun, Nina Kinert, Miss Li und Those Dancing Days.)







Motörhead - "Motörizer" (Steamhammer / SPV)

Pete Greenwood - "Sirens" (Heavenly Recordings, Cooperative Music / Universal)

Pete mag die ruhigen Töne, die Klampfe, das Unterholz und den Mittleren Westen. Doch leider ist Pete ein Yankee, schlimmer noch, er stammt aus der Haupstadt des alten Mutterlandes, er kommt aus London. Inmitten von Topman- und Girls versucht er nun seinen bluesigen Folk an den Mann oder an die Frau zu bringen und ist schließlich bei Heavenly Recordings gelandet, wo er mal eben komplett durch das Raster fällt. Nichtsdestotrotz macht Pete seine Aufgabe mehr als gut und außerdem akustischer Folk ja sowieso kein Verfalls datum und kann getrost mit den Eltern auf der Veranda gehört werden. Nach den 12 Songs von "Sirens" - welche komplett im Gegensatz zum Albumtitel stehen - fühlt man sich besser, vielleicht sogar älter und weiser. Da hat jemand etwas zu erzählen und man selbst hört zu. Und wenn sich die B-Seite dann langsam zu Ende neigt, sollte man fix noch mal ins Plattenregal des Vaters greifen und Nick Drake oder Bob Dylan auflegen: "Junge, Papa muss dir was von früher erzählen."

The Rascals - "Rascalize" (Deltasonic / Cooperative Music)

Rex The Dog - "The Rex The Dog Show" (Hundehaus / Cooperative Music)

Robyn - "Robyn" (Reissue, DVD+CD) (Ministry of Sound / Edel)

Roots Manuva - "Slime & Reason" (Big Dada / Rough Trade)