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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Alben vom 08.08.2008

Platten der Woche

Mit dabei: Amanda Rogers, Fleet Foxes, Randy Newman, Oxford Collapse und U.N.K.L.E..
Geschrieben am
Der Mensch braucht Konstanten, wie wär's also mit Folgender: Freitags erscheinen neue Tonträger. Darauf können wir uns doch einigen und mit den Platten der Woche möchte die Intro-Redaktion noch ein wenig mehr Licht ins Dunkel bringen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, freilich. Mit dabei dieses Mal: Amanda Rogers, Fleet Foxes, Randy Newman, Oxford Collapse und U.N.K.L.E..

Amanda Rogers - Heartwood (Expect Candy / Cargo)
Wie merkwürdig müssen die ersten Auftritte von Amanda Rogers auf die vielen Punk- und Hardcorekids gewirkt haben, als im Vorfeld des besagten Auftritts auf einmal ein schüchternes, kleines Mädel die Bühne betrat, sich an ein elektronisches Klavier setzte und die ersten Töne im Raum verklangen. Da will man mal einen Abend ordentlich abspacken und seinen Freunden, allesamt in Bandshirts, die neuesten Kicks im Moshpit zeigen und dann das: "Wo ist das Schlagzeug? Keine Gitarren?" Doch dann herrscht Stille und die anfängliche Fremdheit wandelt sich in Wohlbefinden und überwindet den Missmut. So auch auf "Heartwood". Amanda macht zwar immer noch "homegrown organic pop" auf Grundlage von verschiedenen Tasteninstrumenten, aber nicht mehr so Lo/Fi und introvertiert wie früher. Nun ist Breitband-Pop angesagt in voller Bandmontur mit Bass, Schlagzeug und Gitarre. Klingt ganz nett, aber ob "Heartwood" die Größe der Vorgänger erreichen wird, muss jeder selbst für sich ehrausfinden.

Fleet Foxes - Fleet Foxes (Bella Union, Coop / Universal)

Randy Newman - Harps And Angels (Warner)

Oxford Collapse - Bits (Sub Pop / Cargo)
Das Schaffenswerk der Brooklyner Oxford Collapse könnte man mit der folgenden, tausendfach rezitierten Floskel zusammenfassen: "From the East Coast, to the West Coast, gotta, gotta, gotta, go!" Brooklyn liegt bekanntlich in New York und Seattle am anderen Ende des Kontinents am Pazifik. Was die beiden Standorte verbindet ist 1. Sub Pop und 2. Oxford Collapse, die bei Erstgenannten unter Vertrag sind. Und das mit Recht, denn Oxford Collapse sind das, was Sub Pop immer sein wollte: Fordernd, eigenständig und unverkrampft.

U.N.K.L.E. - End Titles... / Stories For Film (Pias UK / Rough Trade)