×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Alben vom 18.05.2007

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die Neuerscheinungen der Woche, empfohlen von Intro.
Geschrieben am

Jeder Plattenfreitag hat so seine Eigenheiten. Mal kommt mehr, mal weniger auf den Markt. Und heute heißt die Devise: Viele Liebhabererscheinungen. Bei keiner der Platten kann man seine Hand dafür ins Feuer legen, dass wirklich jeder schon davon gehört hätte, aber eben diese Platten wecken die Leidenschaft. Wie immer gilt: Für jede(n) müsste etwas dabei sein, stöbern lohnt.

Battles - Mirrored (Warp / Rough Trade)

Al DeLoner
- Volume 3 (Pepper Cake / Zyx)
Der ehemalige Songwriter des norwegischen Midnight Choir bewegt sich wieder in Richtung der Schwere seines Debüts, sparsam reduziert und alles im Alleingang gemacht.

Diverse - Ed Banger Presents Ed Rec Vol. 2 (Discograph/Ed Banger / AL!VE)
Die Labelschau der Entdeckung aus Frankreich, Ed Banger. Für einen ersten Eindruck und um sich zum Hype positionieren zu können genau das Richtige.

Grails - Burning Off Impurities (Temporary Residence / Cargo)
Diese Band gehört zum musikalischten, was das Postrock-Genre so hergibt. Sie schielen immer mit einem Auge in benachbarte oder weiter entfernte Sparten. Diesmal haben orientalische Klänge großen Einfluss geübt.



Charlotte Hatherley - The Deep Blue (Little Sister / Rough Trade)

Kammerflimmer Kollektief - Jinx (Staubgold / Indigo)

Mit - Was war es EP (Haute Areal / Cargo)
Herrlich hysterisch! Die Kölner Hoffnung in Sachen Postpunk, seit Von Spar in weniger groovige Gefilde abdriften. Vor allem diese herrlich durchgetickte Stimme. Begeisternd, nur viel zu kurz.

Muff Potter - Steady Fremdkörper (Vertigo / Universal)
'Steady Fremdkörper' ist eine Platte übers Durchhalten und Weitermachen – wie vielleicht so viele Alben dieser Tage. Nur wirkt sie glaubwürdiger. Wenn Nagel brüllt: "Das Glas hier ist halb voll", dann, um sich selbst zu überzeugen und dabei trotzdem zu wissen, dass Gutfühling jederzeit vorbei sein kann.

The National - Boxer (Beggars Banquet / Indigo)
Nach 'Alligator' konnte man eigentlich nichts mehr draufsetzen, und doch ist 'Boxer' im Detail noch perfekter, ohne wirklich bedeutend etwas zu verändern. Sie bleiben sich treu und werden trotzdem besser.

Neurosis - Given To The Rising (Neurot / Cargo)

Pharoahe Monch - Desire (SRC / Universal)
Endlich ist das zweite Album von Pharoahe Monch da. So lang musste man warten, dass der gute Mann schon fast unter dem Radar verschwunden ist, trotz des Preiskriegs um sein Signing. Jetzt ist er wieder auf dem Plan.

Spitting Off Tall Buildings - Good Night And Good Luck (Exile On Mainstream / Soulfood)

Von Südenfed - Tromatic Reflexxions (Domino / Rough Trade)

Windmill - Puddle City Racing Lights (Grönland / Cargo)
Daniel Johnston als Frontmann von den Flaming Lips? So in etwa könnte man den Klang von Windmill beschreiben. Strotzt nicht gerade vor Eigenständigkeit, ist aber einfach sehr gut. Was will man mehr?