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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Alben vom 13.04.2007

Platten der Woche

Nach den unterschiedlichen Auslegungen gilt Freitag der Dreizehnte entweder als ein Unglückstag oder eben auch als ein großer Glückstag. Mit den vielen schönen Platten im Hinterkopf, die diese Woche wieder die Auslage der Plattenläden zieren, kann man wohl eher auf den Glückstag tippen, oder? Hier d
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Nach den unterschiedlichen Auslegungen gilt Freitag der Dreizehnte entweder als ein Unglückstag oder eben auch als ein großer Glückstag. Mit den vielen schönen Platten im Hinterkopf, die diese Woche wieder die Auslage der Plattenläden zieren, kann man wohl eher auf den Glückstag tippen, oder? Hier die Neuheiten der Woche:

31 Knots
- The Days And Nights Of Everything Anywhere (Polyvinyl / Cargo)
Die 31 Knots haben ihre irgendwie als Post-HC benennbare Musik wieder in alle möglichen dramtischen Richtungen ausgedehnt. Es gibt Momente, in denen diese Platte klingt, als sei sie die beste Rock-Oper der Welt. Kein Witz.

65DaysOfStatic - Don't Go Down To Sorrow (Monotreme / Cargo)
Innovation wurde zugunsten nuancierter Austarierung der mitunter harschen, aber immer labyrinthischen Musik zurückgenommen, was allerdings rein gar nichts daran ändert, dass 65daysofstatic nach wie vor zu den großartigsten Bands des Sonnensystems zählen.

Blonde Redhead - 23 (4AD/Beggars Group / Indigo)
Blonde Redhead ist mit '23' ein ausgesprochen grandioses Album gelungen. Das New Yorker Trio reduziert das Raue vergangener Veröffentlichungen, betont aber weiterhin eine gewisse romantische Indie-Basis.



Brian Jonestown Massacre - Bravery Repetition And Noise (A Records / Cargo)
Die Neue der Band um Anton Newcombe, eine Art Schwesterband der Dandy Warhols, aber im Gegensatz zu diesen ist dem BJM immer der kommerzielle Erfolg versagt geblieben. Zu Unrecht.

Calla - Strength In Numbers (Beggars Banquet / Indigo)
Ihren Ausnahmestatus haben sie nach wie vor inne, aber ihre Spitzenleistung erreichen sie auch mit 'Strength ...' nicht. Diese Band ist zu gut, um sie einfach fahren zu lassen, und das zeigt sich auch auf der neuen Platte.

Dúné
- Bloodlines EP (Red Ink / rough trade)
Die Dänen machen schon mal den Mund wässrig für das kommende Album. Hui, da geht was.

Love Of Diagrams - Mosaic (Matador/Beggars Group / Indigo)

Nine Inch Nails - Year Zero (Interscope / Universal)
Neben vielem anderen, was an diesem Album überzeugen kann, ist es der tolle Gimmick, der den Ausschlag gibt: Die Platte verfärbt sich bei Wärme, das erinnert doch an damals, als die Pulse von Pink Floyd rauskam...

Sailboats Are White - Turbo! (Poptones/PIAS / rough trade)
Hilfe, die ziehen keine Bremse! Trotz süßem Kätzchen im Innencover ist an dieser Musik gar nichts süß, dafür allerdings so cool, so hypernervös, dass dieser Lärm mit Sicherheit auch in den angesagten Schuppen von New York Applaus ernten würde.

Thee More Shallows
- Books Of Bad Breaks (Anticon / AL!VE)
Und das Beste ist: Immer, wenn die Songs anfangen, so richtig großartig zu werden, hören sie auf. So muss man es machen. Ein hervorragend funktionierendes Album.

Monotekktoni
- Love Your Neighbour? No, Thanks (Sinnbus / AL!VE)
"Da! Erstickt und verreckt dran!" Das wird sich Tonia Reeh wohl gedacht haben, als sie ihre Platte fertigstellte. Beim ersten Mal tut’s noch weh, man ist peinlich berührt von dieser offen gezeigten und deswegen angreifbaren, verletzlichen Wut. Wie eine Demonstration mit nur einem Teilnehmer.

Stewart Walker - Concentricity (Persona/MDM / AL!VE)

Talib Kweli & Madlib - Liberation (Blacksmith / Groove Attack)
Hier also als richtiges, greifbares Album die Zusammenarbeit von zwei der spannendsten Figuren, die sich derzeit im HipHop herumtreiben.