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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Alben vom 16.03.07

Platten der Woche

Das Wochenende naht und damit die Chance, neue Musik auf die eigene Hausparty anzuschleppen. Dieses Mal weitestgehend im Zeichen hedonistischer Tanzmusik und alter Haudegen. Unsere Platten der Woche, weder vollständig noch allgemeingültig: Eine Auswahl, als Empfehlung mit den besten Grüßen.El-P - I
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Das Wochenende naht und damit die Chance, neue Musik auf die eigene Hausparty anzuschleppen. Dieses Mal weitestgehend im Zeichen hedonistischer Tanzmusik und alter Haudegen. Unsere Platten der Woche, weder vollständig noch allgemeingültig: Eine Auswahl, als Empfehlung mit den besten Grüßen.


El-P - I'll Sleep When You Are Dead (Definitive Jux/ Pias/ Rough Trade)

Dälek - Abandoned Language (Ipecac/ Soulfood)

LCD Soundsystem - Sound Of Silver (DFA / Virgin)
Viel Beat, viel Groove, aber insgesamt doch etwas weniger Hysterik, Synthetik und Punk. Ein Nachfolger, aber eben kein Nachahmer des Debüts. Vieles klingt wunderbar warm, organisch, energetisch, bedacht, und: mal wieder ganz hervorragend. Zum Beispiel der Singalong-Smashhit 'Us Vs. Them'.

DJ Mehdi - Lucky Boy (Ed Banger/ Discograph)
Kommt man derzeit am französischen Ed Banger-Label vorbei. Sagen wir mal so: Mehdis Breakdancetracks sind wie gemacht für die Zeit zwischen Freitag abend und Sonntag morgen: knarzende Synthies, effektive, weil letztlich funktionale Clubmusik. Will man mehr? Auch hier: Nein.

The View - Hats Off To The Buskers (1965/ Red Ink/ Rough Trade)

The Stooges - The Weirdness (Virgin/ EMI)
Was soll man sagen: 'The Weirdness' klingt wie die Stooges, manchmal sogar erschreckend jung geblieben. Dazu muss man sich erstmal wieder Iggys ledrigen Altherrenkörper vor Augenschein führen, um zu begrifen, wie toll dieses ja letztlich doch seltsame Album geworden ist. Sie hatten ja auch 34 Jahre Zeit.

The Rakes - Ten New Messages (V2/ Rough Trade)
Das zweite Album der Londoner New Wave-Punks ist ein wahrer Creeper: Zunächst schleicht es unbemerkt an Dir vorbei, um Dich dann von hinten im Klammergriff festzuhalten. Zunächst unscheinbare, dann umso nachhaltiger wirkende 80er-Eskapaden mit Substanz. Vielleicht gelangt dieses Mal der große Wurf.

The Locust - New Erections
Die experimentierfreudigen Kalifornier loten auch auf dem neuen Werk wieder ihre und unsere Grenzen aus. Ihr Extrem-Brei ist eine zähe Angelegenheit, vielleicht genau deshalb aber eine Wucht, wenn man nicht gerade nebenbei staubsaugt oder sich die Haare föhnt.

Last Days Of April - Might As Well Live (Bad Taste/ Soulfood)
Die beiden Schweden Karl Larsson (als kreativer Kopf und Motor) und Andreas Förnell stehen seit jeher für wundervollen Gitarrenpop. Sicher, das Etikett Emo haben sie dafür gratis bekommen, einmal mehr zeigt sich bei den beiden aber, wie verwässert dieser Begriff mittlerweile einfach ist. Als ob catchy Indie-Gitarren gleich ein Schimpfwort wären. Man höre und genieße 'Who's On The Phone'.

Khan - Who Never Rests (Tomlab)
'Who Never Rests' ist schäbig und kultiviert zugleich: Disco, Elektro-Techno und Glamrock feiern ein Party bis spät in die Nacht. Was am anderen Tage übrigbleibt ist reinster Pop. Wie ein Kater nach dem besten Fest des Jahres, wenn die Musik noch in den Ohren dröhnt und der Schädel dazu selig brummt.

Enter Shikari - Take To The Skies (PIAS/ Rough Trade)
Braucht es extra die Überschrift "Nu Rave Revival" um an diesen Briten seine Freude zu finden? Nein. Die Hardcore-Thrash-Tanzparty zündet gleich, hinterlässt ein Trümmerfeld und uns erschöpft zurück.