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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Alben vom 26.01.2007

Platten der Woche

Ui, soviele schöne Platten diese Woche, da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen. Und so viele langersehnte Schätze darunter, wie soll man das alles unter einen Hut bekommen? Zum Glück ist die Liste nach der sinnlosesten und unerbittlichsten Regel geordnet – nämlich alphabetisch. Sonst wäre es
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Ui, soviele schöne Platten diese Woche, da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen. Und so viele langersehnte Schätze darunter, wie soll man das alles unter einen Hut bekommen? Zum Glück ist die Liste nach der sinnlosesten und unerbittlichsten Regel geordnet – nämlich alphabetisch. Sonst wäre es einfach zu viel verlangt, zu entscheiden, wo man anfangen müsste.

Black Cab - Jesus East (Stickman / Indigo)
Es geht um George Harrison in diesem Album der Schätzchen aus Melbourne. Die Geschichte eines Mannes, der nach Indien geht um dort des ganzen Esokrams überdrüssig zu werden und nach Berlin zu ziehen. Erzählt im besten Indierock.

Brazilian Girls - Talk To La Bomb (Verve/Universal Classics & Jazz / Universal)

Clap Your Hands Say Yeah - Some Loud Thunder (Wichita/V2 / rough trade)

Cooper Temple Clause - Make This Your Own (Sanctuary / rough trade)
Hier das exklusive Interview.

Rob Crow - Living Well (Temporary Residence / Cargo)

Deerhoof - Friend Opportunity (Tomlab / Indigo)

El*ke - Wir müssen hier raus (Labels / EMI)

The Fratellis - Costello Music (Island / Universal)
Die neue britische Hoffnung Version soundsoviel. Diese drei hauen allerdings gehörig auf die Kacke, da spürt man plötzlich wieder den Punk in sich und unwillkürlich reckt sich die Faust.

Ghost - In Stormy Nights (Drag City / rough trade)
Drag City entwickelt sich immer weiter in Richtung Avantgarde. Joanna Newsom letztes Jahr und jetzt kommt eine neue Ghost LP. Wer etwas mit düsterer Psychedelik anfangen kann, ist hier richtig.

The Good, The Bad And The Queen
- The Good, The Bad And The Queen (Parlophone/Capitol / EMI)

Irving - Death In The Garden, Blood On The Flowers (Records & Me/PIAS / rough trade)
Ein zweites Album, dass sich überall ein bisschen bedient, vor allem aber eine Verbindung zwischen 60ies Pop à la Beatles und der Lakonik der britischen Achtziger versucht. Klingt, als funktioniere es nicht, funktioniert aber doch erstaunlich gut.



David Kitt - Not Fade Away (Rough Trade)

Little Man Tate - About What You Know (V2 / rough trade)

Maher Shalal Hash Baz - L' Autre Cap (K / Cargo)
Man kann ja gegen Vorurteile sagen was man will, aber wenn Japaner Musik machen, dann kommt dabei eigentlich immer etwas raus, was einen bei soviel Weirdness fassungslos zurücklässt. So auch hier: Freak Folk in komplett überzogen. Immer daneben und trotzdem super!

Moneybrother - Thunder In My Heart EP (Sound Pollution/Startracks / rough trade)
Als Appetizer zwischen den Hauptgängen ist diese EP genau das Richtige. Vier Tracks erwarten den glühenden Fan, um die Wartezeit zum nächsten Album zu verkürzen.

Pantha Du Prince - This Bliss (Kompakt/Dial / rough trade)

Alasdair Roberts - The Amber Gatherers (Drag City / rough trade)

Rocko Schamoni & Little Machine
- Rocko Schamoni & Little Machine (Trikont / Indigo)

The Shins - Wincing The Night (Away/Sub Pop / Cargo)

Skinny Puppy - Mythmaker (Synthetic / SPV)
Eine merkwürdige Intensität trägt dieses Album. Es funktioniert nicht aufgrund seiner Lautstärke, sondern, weil es sich in den Kopf einschleicht. Dort randaliert es nicht, sondern schätzt alles ab und gibt sein vernichtendes Urteil. Leise und bestimmt.

Thunderbirds Are Now - Make History (French Kiss/Forte / AL!VE)
Rock in der großen Geste, aber eben nicht nur in der großen, sondern auch in der richtigen Geste. Mit Pop- und Mitsingappeal und ohne peinlich zu sein. Brilliant.

The Young Knives - Voices Of Animals & Men (Inkubator / Soulfood)