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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Alben vom 17.11.06

Platten der Woche

Mutter, der Mann mit dem Koks ist da! Na ja, eigentlich ist es eher der Mann mit den neuen Schallplatten, aber das Suchtpotential ist ja durchaus vergleichbar. Hier also alle Intro-relevanten Platten der Woche, wie gewohnt versehen mit der entsprechenden Review oder ein, zwei Zeilen als Orientierung
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Mutter, der Mann mit dem Koks ist da! Na ja, eigentlich ist es eher der Mann mit den neuen Schallplatten, aber das Suchtpotential ist ja durchaus vergleichbar. Hier also alle Intro-relevanten Platten der Woche, wie gewohnt versehen mit der entsprechenden Review oder ein, zwei Zeilen als Orientierung. Eine Anregung, wie immer ohne Anspruch auf Geschmackssicherheit und Vollständigkeit:

Artist Unknown - ...Present (Datapunk/ Intergroove)
Maskenfetisch galore. Ganz im Zeichen der Residents und meinetwegen auch The Knife tritt das Berliner Duo mit schicken Ledermasken auf die Bühne. Fünf Jahre hat man sich Zeit gelassen für Longplayer Nr. 2, der die Livequalitäten der beiden ganz gut einfängt. Wie nennt man jetzt die Schublade für diese Musik? Vielleicht Datapunk?

Barenaked Ladies - Barenaked For The Holidays (Nettwerk/ Soulfood)
Die Gitarrenpopper (was für ein schreckliches Wort eigentlich) aus Toronto haben es hierzulande ja leider nie so richtig geschafft. Außer 'One Week', dem tollen Opener des 'Stunt'-Albums hat kein Song so richtig gezündet. Deshalb ist es fraglich, ob es jemanden interessiert, dass auch die Barenaked Ladies eine Weihnachts- / Hanukkah-CD unter den Tannebaum legen. Dabei hält man sich zwar recht überraschungsarm an die Klassiker – aber dafür machen ihre Versionen durchaus Spaß.

The Beatles - Love (Apple/ Capitol/ EMI)
Ursprünglich lediglich als Soundtrack zum gleichnamigen Musical geplant, waren alle Beteiligten dermaßen von dem Ergebnis begeistert, dass man sich entschloss, es als eigenständiges Album zu promoten. George Martin, legendärer Hausproduzent der Beatles, hat hier mit Hilfe seines Sohnes wild herumprobiert, Gesangs- und Gitarrenlinien vertauscht und nicht verwendete Aufnahmen hinzu gemischt. Klingt gewagt und dennoch rund. Sogar Yoko Ono soll begeistert gewesen sein.

The Blood Brothers - Young Machetes (Wichita/ Cooperative Music/ Rough Trade)

Diverse - Silver Monk Time, A Tribute To The Monks (Play Loud! Productions/ Broken Silence)

Foo Fighters - Skin & Bones (Sonny BMG)

Jarvis Cocker
- Jarvis (Sanctuary/ Rough Trade)

The Killergroove Formula - Territory: World (Lounge/ Nova MD)

Ray Lamontagne - Trouble (Echo/ Pias/ Rough Trade)

The Legends - Facts And Figures (Labrador/ Broken Silence)

Oasis - Stop The Clocks (Sony BMG)
Ich geb's ja zu: Auch ich habe gefrotzelt, dass Oasis bei dieser Doppel-CD doch einfach die zwei ersten Alben draufpacken müssten – und schon hätte man ein Best Of. Jetzt, wo die Tracklist vorliegt, fällt einem aber eher auf, dass zwei CDs für die ganzen Hits nicht reichen. Sprich: Es fehlen einige. Trotzdem ein gelungenes Oasis-Mixtape.

Ratatat - Classics (XL Recordings/ Beggars Group/ Indigo)

Olli Schulz Und Der Hund Marie - Warten Auf Den Bumerang (Labels/ Emi)
Hier geht's zum Albumplayer.

Trail Of Dead - So Divided (Interscope/ Universal)
Die durchgedrehten Texaner flirten nun noch offensichtlicher mit Pop- und Folkelementen. Textlich geht es aber weiterhin recht ätzend und düster zu: "Es ist ein sehr persönliches Statement geworden, es geht oft darum, was ein gewisser Jemand so durchmachen muss. Ich bin mir sicher, dass jeder schon einmal an einem Punkt im Leben war, an dem alles scheinbar stagnierte. Es geht auf 'So Divided' um diesen Stillstand, darum, sich nicht bewegen zu können, und um die Frustration, die dieses Gefühl mit sich bringt", so Jason Reece in der neue Intro-Ausgabe (die ihr ab kommenden Montag in der Auslagestelle eures Vertrauens findet).

Tom Waits - Orphans: Brawlers, Bawlers & Bastards (Anti-/ SPV)