×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Alben vom 01.09.06

Platten der Woche

Der Monatslohn / das Taschengeld / die BAföG-Zahlung dürfte inzwischen auf dem Konto sein. Beginnen wir den Monat also mit einem ausgelassenen Plattenkauf. Hier alle Intro-relevanten Platten der ersten Monatswoche, wie gewohnt mit der entsprechenden Review oder ein, zwei Zeilen als Orientierung. Ein
Geschrieben am

Der Monatslohn / das Taschengeld / die BAföG-Zahlung dürfte inzwischen auf dem Konto sein. Beginnen wir den Monat also mit einem ausgelassenen Plattenkauf. Hier alle Intro-relevanten Platten der ersten Monatswoche, wie gewohnt mit der entsprechenden Review oder ein, zwei Zeilen als Orientierung. Eine Anregung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit indes. Here we go:

Audioslave - Revelations (Epic/ Sony BMG)
Reanimierte Grunger I: Das Experiment, einen guten Grunge-Sänger mit einer brillanten Crossover-Restband zu, na ja, kreuzen halten viele für missglückt. Jetzt also das dritte Album.

Basement Jaxx - Crazy Itch Radio (Edel)


Beyoncé - B'Day (Columbia/ Sony BMG)
Clever getimt hat sie es ja: Gestern Nacht großer Auftritt bei den MTV Music Awards und einen Tag darauf steht das neue Album in den Läden. Mit Songtiteln wie 'Sugar Mama', 'Kitty Cat' und 'Get Me Bodied'. Die sprechen doch irgendwie für sich, oder nicht?

The Black Keys - Magic Potion (V2/ Rough Trade)

Cyann & Ben
- Sweet Beliefs (Ever/ Rough Trade)

Dendemann - Die Pfütze des Eisbergs (Four Music/ Yo Mama/ Sony BMG)

Diverse
- c/o pop Compilation 2006 (c/o pop/ Rough Trade)
Das ging fix: Nicht mal eine Woche vorbei, schon gibt’s die Compilation zur Kölner c/o pop 2006. 2 CDs, 22 Tracks und 140 Minuten Spielzeit. Mit teilweise exklusiven Songs und Remixen von zum Beispiel Jan Delay, Werle & Stankowski, The Pipettes, Mit und dem großartigen Liebessong von Jens Lekman 'I Saw Her In The Anti War Demonstration'. Er hat der Versuchung widerstanden, den Song für die Kölner Gastgeber in 'I Saw Her At The Weltjugendtag, On The Day The Pope Came' umzubenennen.

Easy Star All-Stars - Radiodread, A Reggae Tribute To OK Computer (Easystar/ Pinnacle/ Rough Trade)
Dürfen die das? Gute Frage! Wird auch gerade hier im Forum heiß diskutiert. Ich habe leider auch keine Antwort darauf. Und habe mich noch nicht getraut, reinzuhören.

Ezio - Ten Thousand Bars (Tapete/ Indigo)
Mittlerweile des fünfte Album des Gitarristen Ezio Lunedei aus Cambridge. Rockiger Singer/Songwriter-Stuff mit klassischen Vorbildern. Manchmal hört man ihm die
'Ten Thousand Bars' an, na ja oder vielleicht nur die ersten hundert. Die reichen ja auch bei den meisten.

Good Heart Boutique - Fantastic Fan (Staatsakt/ Indigo)

Grizzly Bear - Yellow House (Warp/ Rough Trade)

International Pony - Mit Dir Sind Wir Vier (Columbia/ Sony BMG)

Johnossi
- Johnossi (V2/ Rough Trade)
Die Rock-Duos sind weiterhin auf Erfolgskurs. Diesmal die Schwedenversion. 60s Einflüsse auch hier, aber auch mal Schrammelkrach amerikanischer Indie-Prägung. Dazu eine gute Handvoll eingängiger Hits.

Northern Lite - Unisex (Island/ Universal)

Pale - Brother.Sister.Bores! (Grand Hotel van Cleef/ Indigo)

The Panic Channel - One (Capitol/ EMI)
Reanimierte Grunger II: Dave Navarro tingelt zwar auch durch jede MTV-Reality-Soap, macht aber doch noch Musik.

The Roots - Game Theory (Def Jam/ Universal)

Seafood - Paper Crown King (Cooking Vinyl/ Indigo)
Bitte nicht mit Seachange verwechseln. Diese Band aus London dümpelt leider seit Jahren als Geheimtipp umher, obwohl ihren Alben durchweg gelungen sind. Klug komponierte Songs, perfekt abgeschmeckt zwischen folkiger Klangseeligkeit und Dinosaur Jr.-Krach.

Dani Siciliano - Slappers (!K7/ Rough Trade)

Sport - Aufstieg Und Fall Der Gruppe Sport (Strange Ways/ Indigo)
Musikalisch geben Sport nicht mehr so den verträumten Kante-Soundalike wie auf der letzten Platte ('These Rooms Are Made For Waiting'), sondern wieder mehr den griffigen US-Indie (à la Built To Spill oder Modest Mouse) mit deutschen Texten. Genau für den sich daraus ergebenden Sound ist die Band ja auch Subkultur-berühmt. Viel Spaß beim Aufstieg – erstes Basislager ist Minimum!

The Thermals
- The Body, The Blood, The Machine (Sub Pop/ Cargo)