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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Say Goodbye To The Moment

Phil Vetter

Phil Vetters Debüt klingt sofort vertraut. Poppig akustische Lo-Fi-Nummern beherrschen das Album des Münchner Allrounders, der es größtenteils im Alleingang eingespielt hat. Und doch schafft er es, aus den Songs auf „Say Goodbye To The Moment“ jeweils kleine eigenständige Episoden herauszuschälen. J
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Phil Vetters Debüt klingt sofort vertraut. Poppig akustische Lo-Fi-Nummern beherrschen das Album des Münchner Allrounders, der es größtenteils im Alleingang eingespielt hat. Und doch schafft er es, aus den Songs auf „Say Goodbye To The Moment“ jeweils kleine eigenständige Episoden herauszuschälen. Jede für sich mit einer eigenen Pointe, mit einem ganz eigenen signifikanten Moment. So tendieren die Nummern mal zu einem Singer/Songwriter-Style mit Badelatschen-Charme, mal bewegen sie sich in einem jazzigen Club-Ambiente, und mal sind sie gespickt mit Anti-Folk-Slackertum. Phil Vetter zeigt uns in jeder Episode etwas anderes. Mal hat man noch den Sand in der Hose vom Strand, mal bestellt man mit ihm Whisky am Tresen, und mal geht man mit ihm stilgerecht mit Cord-Sacko und selbst gedrehter Kippe ins Sidewalk Café im New Yorker East Village. Alles Episoden, die bereits in der Wiederholung laufen. Doch wer kann sich schon dem Charme von Serien entziehen, die man ganz unverhofft noch einmal in der Wiederholung sieht?