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Alles nur geklaut?

Pharrell Williams

Eine Tänzerin aus New York und ein Berliner Fotograf verkünden: Diese Ideen hat Pharrell Williams von uns. Wir zeigen die Beispiele aus den Clips zu »Marilyn Monroe« und »Happy«.
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Pharrell Williams gehört derzeit zu den populärsten Musikern überhaupt. Ob als Interpret oder Produzent, der Amerikaner ist anerkannt in Fachkreisen, wird im Mainstream abgefeiert und zeigt sich in Samstagabendshows stets smart lächelnd: eben einer der letzten echten Popstars unserer Tage. Doch diese kreative Unangreifbarkeit könnte erste Risse bekommen. Direkt zwei Künstler merken jetzt an, dass es auffällige Parallelen zwischen ihren Werken und den aktuellen Videos des US-Musikers gibt.

Auch wir rieben uns verwundert die Augen, als  wir am Mittwoch das Video zu »Marilyn Monroe« sahen. Was blitzt denn da bei Minute 4:14 auf? Kennen wir das nicht aus der Intro?

 

Im Februar hatte der Berliner Fotograf Sebastian Bieniek exklusiv eine Modestrecke für uns im Stil seines Projekts »Doublefaced« inszeniert. Auf Facebook zeigte sich der Künstler nun sehr erstaunt über Pharrells Video und kommentierte, er fühle sich bestohlen.

 

Doch damit nicht genug. Noch weitaus auffälliger sind die Parallelen, auf die Anne Marsen hinweist. Die Tänzerin aus New York hatte 2011 ihr Video »Girl Walk/ All Day« veröffentlicht, was sie beim Tanz durch die Straßen ihrer Heimatstadt zeigt. Eine Choreographie, die man bestens aus dem Clip zu »Happy« kennt. In einem Video stellt Marsen nun einige Szenen vergleichend gegenüber. Schaut es vollständig, denn am Ende wartet noch eine ganz besondere Pointe.  

 

 

Zitate gehören zum Pop, daher sollte man mit Vorwürfen des Ideenklaus vorsichtig sein. Dennoch, von einem Künstler wie Pharrell Williams haben viele sicher anderes erwartet. Dabei hätten wir es ahnen können, ist doch auch bereits sein aktueller Look eine kaum versteckte Hommage an eine Größe des Showgeschäfts.