×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Voices«

Phantogram

Verlangen, Wahnsinn und Suizid. Das Spektrum irrationaler Liebesgedanken konzentriert sich im aktuellen Phantogram-Album »Voices«.
Geschrieben am

Gemeint sind die inneren Stimmen, welche von Agonie und der Frage danach, wer wen kaputt gemacht hat, handeln. Lyrikmäßig also im Psychosestatus angesiedelt, besingen Sarah Barthels und Josh Carter die Kaputtheit der Seele nach dem Zerfall einer Liebe. Das New Yorker Duo legte mit der letzten EP »Nightlife« (2011) und dem Hit »Don’t Move« die Messlatte für das neue Album hoch. Mit »Voices« veröffentlichen die beiden ein konzeptartiges Popalbum, das mit darken Indie-Hits aufwartet. So wurde der Synthie-HipHop-R’n’B-Song »Black Out Days« gleich in drei amerikanischen TV-Serien (»Shameless«, »The Originals« und »Law And Order«) platziert.

 

Die Bilder – in Schwarz-Weiß-Ästhetik sowohl im Video zu »Fall In Love« als auch auf dem Cover – und der hochmelodische Sound schaffen eine ganz eigene Ästhetik. Den Großteil der Stücke singt Sarah Barthels – und das ziemlich eindringlich –, die wenigen Vocals von Josh Carter hingegen wirken wie die frühen Phill-Collins-Balladen, was besonders Bret Easton Ellis’ »Bateman« ins Boot holen dürfte.

 

In drei Worten: Shameless / Psycho / Phil Collins