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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Breakin’ Point«

Peter Bjorn And John

Absolutes Nein zu dieser Platte. Fasst sie gar nicht erst an. Hiermit seid ihr gewarnt, ich kann nichts mehr für euch tun. 
Geschrieben am
Wie Björn die Ö-Striche verlor und der Bandname sein Komma, das sind die letzten Dinge, die mich bei Peter Bjorn And John noch umtreiben. Das neue und siebte Album »Breakin’ Point«, auf das man laut Pressetext-Unterstellung »fünf Jahre gewartet« haben soll, ruft hingegen gar nichts hervor. Peter Bjorn And John machen jetzt nämlich in Schlager und zelebrieren die absolute Abwesenheit von Emotionen oder Ambitionen. Bei ihrer Pop-Roboter-Werdung haben ihnen auch noch ganz viele – erstmalig externe – Mainstream-Produzenten (Paul Epworth, Greg Kurstin, Emile Haynie, Pontus Winnberg) geholfen. Nützt aber alles nichts: weg ist der einmalige Charme, der den Sound der Schweden ausmachte. Der leichte Indie-Pop mit kreativer Verspieltheit ist leerem, abgedroschenem Beliebigkeitsquark mit Discokitsch-Elementen gewichen, für den die Band schon vor 30 Jahren zu alt gewesen wäre. Bei »Breakin’ Point« kann man skippen und skippen, irgendwann ist es einfach vorbei, und man hat nichts erlebt. Das Cover zeigt einen dreiköpfigen Hammer, Bedeutung: Man wolle jetzt auf den Putz hauen. Bis halt nichts mehr übrig ist.

Peter Bjorn and John

Breakin' Point

Release: 10.06.2016

℗ 2016 PBJ Musik AB

Peter Bjorn And John »Breakin’ Point« (Ingrid / Kobalt / Rough Trade / VÖ 10.06.16)