×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

7 Park Avenue

Pete Ham

1970 bis 1975 erlebte die englische Band BADFINGER ihre kurze Karriere. Mit der Single 'Come And Get It', einer PAUL McCARTNEY-Komposition, die auf dem BEATLES-Label „Apple' erschien, in die Charts gehievt, unterlag das Quartett fortan stets den widersprüchlichsten Einschätzungen sowohl seitens der
Geschrieben am

Autor: intro.de

1970 bis 1975 erlebte die englische Band BADFINGER ihre kurze Karriere. Mit der Single 'Come And Get It', einer PAUL McCARTNEY-Komposition, die auf dem BEATLES-Label „Apple' erschien, in die Charts gehievt, unterlag das Quartett fortan stets den widersprüchlichsten Einschätzungen sowohl seitens der Fans (und Nicht-Fans) als auch der Kritik - Objekt der Bewunderung für eine ergebene Kultgemeinde, nichts als übelstes, verhaßtes BEATLES-Plagiat für andere. Und in der Tat - ähnlicher ging's nimmer, was sich auch anhand dieser CD gut überprüfen läßt. Ebenso deutlich allerdings wird, daß die Songs von PETE HAM, künstlerischer und geistiger Kopf und Vater von BADFINGER, keinesfalls billige, nur schlecht kaschierte Kopien von BEATLES-Songs sind - derart hörfehlerhafte Hörer hatten die Fab Four selbst nicht verdient! '7 Park Avenue', eine Sammlung ebendort aufgenommener HAM-Songs in unveröffentlichten oder Demo-Versionen auch privatester Natur (inklusive Stuhlknarren), zeugt von Talent und Persönlichkeit (wovon die üblichen Verdächtigen aus dem Dings-Pop-Lager nur träumen können, aber wohl lieber nicht wollen!), Wissen und Gewissen, dem erfolgreichen Ringen um Prägnanz im Ton und künstlerischer Identität im Tun - und leider auch (da wird's dann, auch ohne voyeuristische Peinsamkeiten, schon mal ganz schön herbstlich) von persönlicher Seelenpein, die PETE HAM schließlich, im April 1975, veranlaßte, seinem erst siebenundzwanzigjährigen Leben ein Ende zu setzen. Ein Jammer!