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»Perfect Darkness«

Fink

Fink, der alte Zweifler und Verzweifler, wäre nicht Fink, wenn er plötzlich zum Gute-Laune-Entertainer mutierte. Eine schöne Platte zum Heulen.
Geschrieben am

Das Fink-Gefühl ist zurück! Wie bereits auf den drei Vorgängeralben kämpft der Brite auf »Perfect Darkness« gegen seine Dämonen. Das macht er gekonnt, schwört dabei auf Altbewährtes: spartanische Instrumentierung und bis auf das Skelett heruntergeschabte Songs. Klingt mager, kommt aber ungemein dicht und atmosphärisch rüber. Dass Fink sich nicht mit jedem Album neu erfinden muss, sollte dabei nicht als Zeichen von Stillstand gewertet werden.

Die Expertin nennt es lieber: Beständigkeit. Ab und an schimmert sogar ein hoffnungsvolles Lichtlein durch die Trübsal. Von fröhlicher Musik kann deswegen aber trotzdem nicht die Rede sein. Fink, der alte Zweifler und Verzweifler, wäre eben nicht Fink, wenn er plötzlich zum Gute-Laune-Entertainer mutierte. Ist doch schön, wenn man sich auf einen verlassen kann.

In drei Worten:   BESTÄNDIG / DÄMONEN / SKELLETSONGS