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John Frusciante

Frusciantes neuestes Soloalbum nach seinem zweiten Split mit Red Hot Chili Peppers ist eine Altherren-Kindergarten-Farce auf höchstem Niveau – Synth-Pop mit progessiver Gitarre.
Geschrieben am

Autor: intro.de

Dass John Frusciante der talentierteste und sympathischste aller (Ex-)Red-Hot-Chili-Peppers-Mitglieder ist, sollte allgemein bekannt sein. Seine Soloalben sind dabei meist weit vom Sound der Mega-Band entfernt, in deren Zusammenhang er immer wieder genannt wird – auch wenn er dort nun schon zum zweiten Mal das Handtuch geworfen hat. Selbst bezeichnet Frusciante seine Musik als »Progressive Synth-Pop«, was krass klingt, aber immer noch sehr untertrieben ist. Die Liebe zur Gitarre bleibt aber selbst bei Soul- oder HipHop-Ausflügen immer spürbar. Es wird nebenher gesampelt, geloopt und gerappt. Manchmal kommt es sogar zu einer 80er-Jahre-Ballade, dann erklingt auch Frusciantes Kopfstimme, die zwar nicht unbedingt engelsgleich ist, aber in Verbindung mit Nintendo-Sounds den nötigen Ernst beibehält. Fast eine Altherren-Kindergarten-Farce, was uns hier geliefert wird, aber höchstes Niveau bis in die Zehenspitzen und sehr kurzweilig.

In drei Worten:
Handtuch / Zehenspitzen / Gitarre