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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»7«

Paul Kalkbrenner

Jedes Land bekommt die Musik, die es verdient. Für Deutschland ist das zurzeit der GroKo-Stillstands-Wohlfühl-Trance der Kalkbrenners.
Geschrieben am
Paul Kalkbrenner ist seit »Berlin Calling« und »Sky And Sand« so etwas wie das Aushängeschild des deutschen Mitklatsch-Konsens-Techno geworden, Erbe der Love-Parade-Szene der 1990er: One Love, One Nation, Brandenburger Tor, Friede, Freude, Eierkuchen. Alles ist eine Spur größer, hymnischer, melodischer und eingängiger als beim Rest, sogar verglichen mit seinem Bruder Fritz. Mit seinem siebten Album hat Paul das nun auch institutionell akzeptiert und ist zum Major Sony gewechselt – was den praktischen Nebeneffekt hat, dass er sich bequem beim riesigen Backkatalog des Labels bedienen konnte, seien es nun D-Train, Jefferson Airplane oder Luther Vandross. 4/4 drunter, Synthie-Geigen drüber und gut ist. Letztlich treiben diese Songs aber auch nur jene Käsigkeit auf die Spitze, die bei Kalkbrenner eh schon immer angelegt war. Das Luther-Vandross-Cover »A Million Days« ist damit einerseits der peinlichste Song auf »7«, andererseits aber auch der passendste. Denn wenn schon, denn schon: Augen zu, Feuerzeuge an und alle mitschunkeln.
– Paul Kalkbrenner »7« (Columbia / Sony / VÖ 07.08.15)

Paul Kalkbrenner

7

Release: 07.08.2015

℗ 2015 Paul Kalkbrenner under exclusive license to Sony Music Entertainment International Limited