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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Kraftwerk: Synthesizer, Sounds und Samples - die ungewöhnliche Karriere einer deutschen Band

Pascal Bussy

Es gibt wahrscheinlich keine Band, deren Musik öfter gesampled wurde. Nicht nur auf Synthie- und Technobands übten die Düsseldorfer enormen Einfluß aus, sehr starkes Interesse brachte auch die schwarze HipHop-Szene dem Roboter-Pop entgegen. Der Autor verfolgt die Entwicklu
Geschrieben am

Es gibt wahrscheinlich keine Band, deren Musik öfter gesampled wurde. Nicht nur auf Synthie- und Technobands übten die Düsseldorfer enormen Einfluß aus, sehr starkes Interesse brachte auch die schwarze HipHop-Szene dem Roboter-Pop entgegen. Der Autor verfolgt die Entwicklung der Band anhand eingehender Analysen ihrer Musik sowie des musikkulturellen Umfelds. Viele Interview-Ausschnitte von Gruppenmitgliedern und engen Mitarbeitern erleichtern das Verständnis von Aussagen wie "Wir spielen das Studio" oder "Alles, was wir machen, ist Klassik." Jedes Stück der regulären LPs von "Tone Float" bis "The Mix" wird zudem kommentiert. Über den persönlichen Background der Menschmaschinen erfährt der Leser fast nichts. Allein die disziplinierte und präzise Arbeit von KRAFTWERK zählt: das Ziel, eine neue musikalische Sprache zu kreiern, die Strukturierung von Alltagsklängen aus Industrie und Verkehr zum perfekten Popsong. Besonders hervorzuheben sind die Übersetzung von Ingeborg Schober, die umfangreiche Discographie sowie das gute Preis-Leistungsverhältnis insgesamt.