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»Oum Shatt«

Oum Shatt im Albumstream

Wenn Britpop und New Wave auf orientalische Klänge treffen: Oum Shatt entwickeln auf ihrem lang erwarteten Debütalbum ein mystisches Sound-Faszinosum.
Geschrieben am
Schon seit knapp zwei Jahren geistert eine famose EP durchs Internet. Aber erst jetzt haben es die Urheber, die Berliner Oum Shatt, endlich geschafft, ein Debütalbum nachzulegen. Mittelpunkt dieser Band ist Jonas Poppe von Kissogram, der sich mit einer illustren Runde an Musikern (Die Türen, Contriva) verstärkt hat und eine sehr eigene und förmlich einsaugende Vision von Klangkunst verfolgt. Dabei vermischt er Britpop und New Wave mit Elementen arabischer Musik, was sich besonders in den sexy Bassläufen auf Songs wie »Madame O.« oder dem fantastisch markanten Riff des stärksten Stücks des Albums, »Hot Hot Cold Cold«, bemerkbar macht. Ein wenig klingt die Platte, als würden Franz Ferdinand Urlaub im Orient machen; das liegt nicht zuletzt daran, dass Poppe der Stimme von Alex Kapranos recht nahekommt. Daraus ist ein überaus hypnotischer, äußerst rhythmischer und sehr tanzbarer Sound entstanden, der in der Symbiose seiner Einzelteile über die gesamte Laufzeit spannend und modern klingt. Oum Shatt reißen musikalische Grenzen zwischen östlicher und westlicher Welt ein, wie man es so vorher noch nicht gehört hat.

Hört hier das Debütalbum von Oum Shatt im Stream: 

Oum Shatt

Oum Shatt

Release: 27.05.2016

℗ 2016 Snowhite

Oum Shatt »Oum Shatt« (Snowhite / Rough Trade / VÖ 27.05.16)