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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Kampftrinker Stimmungshits Folk

Olli Schulz

Olli Schulz, der sensible, melancholische Songwriter. So die Theorie vieler seiner Songs. Berühmt-berüchtigt ist er indes aber vor allem dafür, ein unterhaltsamer Choleriker zu sein, dessen Anmutung zwischen Genie und Borderline schwankt. Olli Schulz ist das Ass im Ärmel aller Joko-und-Klaas-Shows und ein Deutschpunk-Aficionado.
Geschrieben am
Du hast 2008 eine Single voller neu interpretierter Razzia-Stücke rausgebracht. Wie ist dein Verhältnis überhaupt zu Deutschpunk?
Den Begriff »Deutschpunk« finde ich veraltet und ziemlich übel. Klingt wie ein alter stinkender Dosenbiermann, der bis zur Besinnungslosigkeit ins Mikro rülpst. Diese so benannte Musikrichtung hat aber immer schon hervorragende Bands zum Vorschein gebracht. Als kleine Auswahl wären neben Razzia zu nennen: Neurotic Arseholes, Torpedo Moskau, EA80, Boxhamsters, Leberwohlstand und und und ...

Und welche Bands in der Richtung hörst du heute noch?

Momentan hör ich gerne Keine Zähne Im Maul Aber La Paloma Pfeifen, die mit »Postsexuell« eine tolle Platte gemacht haben. Aber auch Turbostaat, Antitainment und natürlich alles, was Jens Rachut macht, höre ich immer wieder. Aber ist das nicht viel mehr als nur Deutschpunk?

Darfst/willst du schon was sagen zu deinem Buchprojekt? Kommt es, wann kommt es, worum dreht es sich?
Das Buch kommt. Ich hab mich mit meinen ewigen Ankündigungen schon unglaubwürdig genug gemacht und sag nix mehr dazu, bis es draußen ist. Deutschpunk kommt aber auch drin vor.